Die schon etwas zurückliegende Grazer Studienzeit meines Lebensgefährten wirft ihre langen Schatten selbst nach Jahren noch bis in meine Küche: Ins Dressing für Blattsalate muss steirisches Kürbiskernöl rein. Um die Konsistenz dieses dicken schwarzen Öls ein wenig zu reduzieren, empfiehlt es sich freilich, Wasser beizumengen. Oder noch besser: Hydrolate! mehr »
Jetzt hat man also antibiotikaresistente Keime im Hühnerfleisch gefunden. Ein Skandal? Quatsch. Das ist nichts als die logische Konsequenz des gewissenlosen Fleischkonsums, den diese Gesellschaft betreibt. Und zwar bewusst betreibt. Oder wie blöd muss man sein, um bei einem Hendl um 3,50 Euro an artgerechte Tierhaltung zu glauben? mehr »
So richtig auf der faulen Haut wollte ich die Feiertage verbringen, nur mit Kochen, Essen und Lesen beschäftigt. Die Frage, wer in meinem Krimi hinter allem Üblen steckt, sollte das einzige Rätsel sein, dass mich auf Trab hält. Leider schlug das elfte Gebot zu: Du sollst dich nicht täuschen. mehr »
Momentan zickt meine Haut und da wird natürlich alles studiert und fast alles probiert, was google unter „beruhigend“, „besänftigend“ oder ähnlichen Attributen ausspuckt. Ich werde zu gegebener Zeit berichten, was geholfen hat, an dieser Stelle ist mir ein anderer Aspekt wichtig: die Ernährung. Alle wissen wir, wie wichtig ausgewogene Ernährung ist, aber wer weiß schon wirklich genau über die Wirkungsweise einzelner Lebensmittel Bescheid? Der Salzburger Diätkoch Hans Webersberger hat diesem Umstand mit einem Kochbuch der etwas anderen Art Rechnung getragen. mehr »
Zu den vielen Anwendungsmöglichkeiten von Hydrolaten gehört für mich ihr “Einbau” in Tinkturen. In der Regel wird hochprozentiger reiner Alkohol zum Ansetzen für Tinkturen mit Wasser verdünnt. Ich verwende statt Wasser lieber ein passendes Hydrolat, um so Wirkstoffe sinnvoll zu kombinieren. Wie zum Beispiel bei dieser Salbei-Hydrolat-Blutwurz-Tinktur gegen Zahnfleischentzündungen, dessen schnelle Wirkungsweise mich jedes Mal aufs Neue verblüfft. mehr »
Im Sommer hab’ ich mit dem Wetter ordentlich gehadert, aber der Herbst hat’s wieder gut gemacht. So viele trockene, sonnige Tage hatten wir zwischen September und November schon lange nicht mehr! Hier ein paar Eindrücke vom Herbst in Salzburg. (Ich geb zu, dass Fotoshow-Meisterwerke anders aussehen. Ist aber auch meine erste. Und dauert eh bloß 49 Sekunden…)
Seit Monaten schwärme ich allen, denen ich ein Fläschchen Fenchel-Hydrolat in die Hand drücke, von dieser unglaublich einfachen und auch schnell fabrizierten Sauce mit Fenchel-Hydrolat vor. Und allen hab ich versprochen, das Rezept werde sich “demnächst” auf meiner Homepage finden. Das “demnächst” hat sich aufgrund verschiedenster widriger Umstände ein bisserl hingezogen, aber bevor ich selbige jetzt ausbreite, ist es wohl allen Leserinnen und Lesern (und vor allem Fenchel-Hydrolat BesitzerInnen!) lieber, sie kriegen endlich das Rezept zu lesen. Viola! Äh, Voilà, meinte ich. mehr »
Höchste Qualität in kleiner Auflage – das sind für gewöhnlich zwei Faktoren, die ein Werk unbezahlbar machen. Glücklicherweise trifft dies in diesem Falle nicht zu, der “Frauenkräuterkalender 2012″ von TEH-Kollegin Susanne Haubner ist durchaus günstig. Eine Kostbarkeit stellt er dennoch dar, und das nicht nur wegen seiner niedrigen Auflage von gerade einmal 250 Stück.
Safran ist eines der teuersten, wenn nicht das teuerste Gewürz der Welt. Am besten gedeiht dieses kostbare Krokusgewächs in warmen Gebieten, wozu man Salzburg nun wirklich nicht zählen kann. Es wird vielleicht so manchen überraschen, aber Safran hat trotzdem auch in unseren Breiten eine lange Tradition, die von einigen engagierten Züchtern gerade wieder belebt wird. Das Ergebnis: österreichischer Safran bei mir im Garten.
In Hamburg tagten kürzlich Schmerzmediziner, die sich dabei auch mit einer höchst interessanten koreanischen Studie befassten. Demnach bewiesen die ätherischen Öle von Rosmarin, Majoran (bzw. der Wildform Oregano), Lavendel, Eukalyptus und Basilikum im Mäuseexperiment schmerzstillende Wirkung. Je nach Art der Reizung stellten sich Eukalyptus oder Lavendel als stärkste Schmerzstiller heraus. Mehr dazu in diesem Bericht der “Salzburger Nachrichten”.



