phytomontana
Beiträge in 'Wissenschaft und Forschung'
In den alten Schriften finden sich wahre Schätze...

Wenn es um Pflanzenwissen geht, sind alte Bücher eine wahre Fundgrube...

Vom arabischen Raum weiß man, dass dort die Herstellung ätherischer Öle mittels Wasserdampfdestillation bereits vor Jahrtausenden bekannt war. Aber wie war das mit der Destillation von Pflanzen in unseren Breiten? Ich begab mich auf eine kleine Forschungstour ins Salzburger Landesarchiv und stieß dort unter anderem auf den Wiener Arzt Michael Puff v. Schrick. Der gab Ende des 15. Jahrhunderts ein Büchlein heraus, in dem er die Wirkung von immerhin 80 Pflanzenwassern beschrieb.
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In Hamburg tagten kürzlich Schmerzmediziner, die sich dabei auch mit einer höchst interessanten koreanischen Studie befassten. Demnach bewiesen die ätherischen Öle von Rosmarin, Majoran (bzw. der Wildform Oregano), Lavendel, Eukalyptus und Basilikum im Mäuseexperiment schmerzstillende Wirkung. Je nach Art der Reizung stellten sich Eukalyptus oder Lavendel als stärkste Schmerzstiller heraus. Mehr dazu in diesem Bericht der “Salzburger Nachrichten”.

Die krebshemmende Wirkung verschiedener Pflanzeninhaltsstoffe steht immer wieder im Focus der Forschung. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun erstmals nachweisen, dass Phytoöstrogene (Pflanzeninhaltsstoffe mit hormonähnlicher Wirkung) bei Brustkrebs nach den Wechseljahren das Sterblichkeitsrisiko sowie das Risiko, Metastasen oder Zweittumoren zu entwickeln, um bis zu 40 Prozent verringern. Über die Details der Untersuchung informierte das Deutsche Krebsforscherzentrum kürzlich in dieser Presseaussendung

Bild: Brustkrebszellen | © Dr. Lutz Langbein, DKFZ

Der  Salzburger Atomexperte Friedrich Steinhäusler, seines Zeichnes Leiter des Salzburger Strahlenlabors, gab kürzlich via ORF-Salzburg einereichlich gruselige “Restrisiko-Abschätzung” von sich. Demnach liegt seiner Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit, dass Salzburg in den nächsten fünf bis zehn Jahren von einem atomaren Unglück betroffen ist, bei 50 Prozent! Vielleicht ein guter Anlass, sich doch ein wenig mit dem Thema Strahlenschutz aus pflanzlichen Zubereitungen zu beschäftigen… mehr »

Dass Placebos wirken, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Bisher nahm man allerdings an, der Placebo-Effekt sei dahin, sobald der Patient wisse, dass er lediglich eine harmlose Zuckerpille verabreicht bekommen hat. Eine neue Untersuchung der Harvard Medical School förderte nun aber Verblüffendes zutage: Demnach helfen Placebos auch dann, wenn der Patient vorher über die Scheinbehandlung aufgeklärt wurde! mehr »

Nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt erhebt sich der Dürrnberg und damit eine der bedeutendsten keltischen Ausgrabungsstätten. Immer, wenn ich dort nach Pflanzen für meine persönliche Hausapotheke Ausschau halte, frage ich mich, was wohl die Kelten seinerzeit gegen Kopfschmerzen, Fieber, Verletzungen und dergleichen mehr eingesetzt haben. Da trifft es sich gut, dass sich mit dem Halleiner Keltenmuseum auch gleich eine wichtige Forschungsstätte in meiner unmittelbaren Umgebung findet. Eine Spurensuche. mehr »

Gesunder Schlaf wirkt innen wie außen: Im Schlaf verarbeitet unser Gehirn die Erlebnisse des Tages, “denkt” über Lösungen nach, es regenerieren sich Haut und Haare. Umgekehrt verursacht Schlafmangel Erinnerungslücken und lässt uns frühzeitig altern. Wer mit Schlafproblemen kämpft, sollte es mit einer Kombination aus Baldrian- und Hopfen-Extrakt versuchen, die können nämlich wirksame Hilfe leisten, wie es in einer Presseaussendung des Komitee Forschung Naturmedizin heißt. mehr »

Der Apfelbaum in unserem Garten ist schon ein ziemlich betagtes Stück. Er trägt auch bereits eher unregelmäßig, weshalb er jetzt einen frischen Schnitt verordnet gekriegt hat. Egal, ob er mir künftig bessere Apfelernten gewährt oder nicht, hoffe ich, dass er uns noch viele Jahre erhalten bleibt. Denn abgesehen davon, dass er ein einfach einen prächtigen Baum darstellt, erfüllt er auch eine wichtige Funktion: Ein alter Apfelbaum beherbergt bis zu 20.000 Tiere! mehr »

Für alle Organismen, die an einen speziellen Lebensraum angepasst sind, kann eine Klimaerwärmung fatale Folgen haben, wenn sie nicht davonlaufen oder fliegen können. In Fachkreisen ist man bisher davon ausgegangen, dass dies für Gebirgsorganismen im besonderen Mass zutrifft und sie deshalb von der Klimaerwärmung besonders hart betroffen sind. Daniel Scherrer und Christian Körner von der Universität Basel widerlegen nun in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift «Journal of Biogeography» diese Annahme. mehr »

Honig ist nicht nur ein gesundes Nahrungsmittel sondern wird auch als Heilmittel eingesetzt. Waldemar Hainz, ein begeisterter Hobby-Fotograf aus Salzburg, hat sich die Produzenten dieses kostbaren  Stoffes etwas näher angeschaut und mir für diesen Artikel ganz besondere Einblicke ermöglicht…   

Hungriges Bienchen  
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