phytomontana
Beiträge in 'Wissenswertes / Sehenswertes'

Nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt erhebt sich der Dürrnberg und damit eine der bedeutendsten keltischen Ausgrabungsstätten. Immer, wenn ich dort nach Pflanzen für meine persönliche Hausapotheke Ausschau halte, frage ich mich, was wohl die Kelten seinerzeit gegen Kopfschmerzen, Fieber, Verletzungen und dergleichen mehr eingesetzt haben. Da trifft es sich gut, dass sich mit dem Halleiner Keltenmuseum auch gleich eine wichtige Forschungsstätte in meiner unmittelbaren Umgebung findet. Eine Spurensuche. mehr »

Ingrid Kleindienst-John beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Kraft der Kräuter. Sie ist Expertin darin, pflanzliche Wirkstoffe über Bachblüten, ätherische Öle, Hydrolate oder andere naturheilkundliche Zubereitungen zu verabreichen. Die Aromatherapeutin hat mehrere Bücher verfasst, ihr jüngstes Werk befindet sich gerade in der Endredaktion. Grund genug für Phytomontana, ein wenig mit Ingrid zu plaudern. Über die Bedeutung der Aromatherapie in der Medizin, natürlich über Hydrolate, aber auch über „Vampirsprays“ und „Schnupfenprinzessinnen“… mehr »

Eliane Zimmermann hat auf ihrem Blog ein paar alarmierende Fakten über die Lavendelpflanzung in Südfrankreich zusammengetragen. Demnach hat dort eine bakteriellen Erkrankung der Pflanze dazu geführt, dass zwischen 2005 und 2010 rund 50 Prozent der Anbauflächen verschwanden. mehr »

Bei den “Heilsamen Tagen” in Unken (29. Juni bis 1. Juli 2012) hielt der Zellphysiologe Hanns Hatt von der Ruhr-Universität Bochum einen höchst interessanten Vortrag über die Wirkung von Düften. Dabei erwähnte er unter anderem, dass der Duft von Jasmin (Gardenia jasminoides) ähnlich wirkt wie Valium oder andere potente Psychopharmaka. Mein Jasmin-Hydrolat ist frisch destilliert und ruht derzeit zum Reifen, der Praxistest, ob im Hydrolat ausreichend Duftmoleküle für eine entsprechende Wirkung vorhanden sind, muss noch warten. Bleiben wir also vorerst bei der Theorie.  mehr »

Hinter dem Label “olionatura” steht eine Frau, die man getrost als “naturkosmetische Instanz” bezeichnen darf: Heike Käser hat sich autodidakt ein Wissen angeeignet, auf das mittlerweile nicht nur SelbstrührerInnen sondern auch Fachleute gerne zurückgreifen. Im Interview mit “phytomontana” plaudert Heike über ihr “zweites Studium ohne offiziellen Abschluss”, weshalb man auf “olionatura” auch vegane Naturkosmetik findet und wie ihr ganz persönlicher spiritueller Zugang zur “Kraft der Pflanzen” aussieht.

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Wenn es um Pflanzenwissen geht, sind alte Bücher eine wahre Fundgrube...

Vom arabischen Raum weiß man, dass dort die Herstellung ätherischer Öle mittels Wasserdampfdestillation bereits vor Jahrtausenden bekannt war. Aber wie war das mit der Destillation von Pflanzen in unseren Breiten? Ich begab mich auf eine kleine Forschungstour ins Salzburger Landesarchiv und stieß dort unter anderem auf den Wiener Arzt Michael Puff v. Schrick. Der gab Ende des 15. Jahrhunderts ein Büchlein heraus, in dem er die Wirkung von immerhin 80 Pflanzenwassern beschrieb. mehr »

In Hamburg tagten kürzlich Schmerzmediziner, die sich dabei auch mit einer höchst interessanten koreanischen Studie befassten. Demnach bewiesen die ätherischen Öle von Rosmarin, Majoran (bzw. der Wildform Oregano), Lavendel, Eukalyptus und Basilikum im Mäuseexperiment schmerzstillende Wirkung. Je nach Art der Reizung stellten sich Eukalyptus oder Lavendel als stärkste Schmerzstiller heraus. Mehr dazu in diesem Bericht der “Salzburger Nachrichten”.

 

Bild: Brustkrebszellen | © Dr. Lutz Langbein, DKFZ

Bild: Brustkrebszellen | © Dr. Lutz Langbein, DKFZ

Die krebshemmende Wirkung verschiedener Pflanzeninhaltsstoffe steht immer wieder im Focus der Forschung. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun erstmals nachweisen, dass Phytoöstrogene (Pflanzeninhaltsstoffe mit hormonähnlicher Wirkung) bei Brustkrebs nach den Wechseljahren das Sterblichkeitsrisiko sowie das Risiko, Metastasen oder Zweittumoren zu entwickeln, um bis zu 40 Prozent verringern. Über die Details der Untersuchung informierte das Deutsche Krebsforscherzentrum kürzlich in dieser Presseaussendung.

Der  Salzburger Atomexperte Friedrich Steinhäusler, seines Zeichnes Leiter des Salzburger Strahlenlabors, gab kürzlich via ORF-Salzburg einereichlich gruselige “Restrisiko-Abschätzung” von sich. Demnach liegt seiner Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit, dass Salzburg in den nächsten fünf bis zehn Jahren von einem atomaren Unglück betroffen ist, bei 50 Prozent! Vielleicht ein guter Anlass, sich doch ein wenig mit dem Thema Strahlenschutz aus pflanzlichen Zubereitungen zu beschäftigen… mehr »

Dass Placebos wirken, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Bisher nahm man allerdings an, der Placebo-Effekt sei dahin, sobald der Patient wisse, dass er lediglich eine harmlose Zuckerpille verabreicht bekommen hat. Eine neue Untersuchung der Harvard Medical School förderte nun aber Verblüffendes zutage: Demnach helfen Placebos auch dann, wenn der Patient vorher über die Scheinbehandlung aufgeklärt wurde! mehr »