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	<title>Phytomontana - Die Kraft der Pflanzen &#187; Wissenschaft und Forschung</title>
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	<description>Grüne Seiten für Gesundheit und Wohlbefinden</description>
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		<title>Efeu, Maiglöckchen und Rittersporn &#8211; die &#8220;geprennten Wasser&#8221; vor 500 Jahren</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 05:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hydrolate]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft und Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom arabischen Raum weiß man, dass dort die Herstellung ätherischer Öle mittels Wasserdampfdestillation bereits vor Jahrtausenden bekannt war. Aber wie war das mit der Destillation von Pflanzen in unseren Breiten? Ich begab mich auf eine kleine Forschungstour ins Salzburger Landesarchiv und stieß dort unter anderem auf den Wiener Arzt Michael Puff v. Schrick. Der gab Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2809" class="wp-caption aligncenter" style="width: 196px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/kloster-bücher.jpg"><img class="size-medium wp-image-2809 " title="Klosterbücher" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/kloster-bücher-232x250.jpg" alt="In den alten Schriften finden sich wahre Schätze..." width="186" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn es um Pflanzenwissen geht, sind alte Bücher eine wahre Fundgrube...</p></div>
<p style="text-align: left;">Vom arabischen Raum weiß man, dass dort die Herstellung ätherischer Öle mittels Wasserdampfdestillation bereits vor Jahrtausenden bekannt war. Aber wie war das mit der Destillation von Pflanzen in unseren Breiten? Ich begab mich auf eine kleine Forschungstour ins Salzburger Landesarchiv und stieß dort unter anderem auf den <strong>Wiener Arzt Michael Puff v. Schrick</strong>. Der gab <strong>Ende des 15. Jahrhunderts </strong>ein Büchlein heraus, in dem er die <strong>Wirkung von immerhin 80 Pflanzenwassern </strong>beschrieb.</p>
<p><span id="more-2779"></span></p>
<p style="text-align: left;">Eines gleich vorweg: Die <strong>Aufzeichnungen zum Thema &#8220;Pflanzendestillation&#8221; sind rar!</strong> Sobald es ums Destillieren geht, steckt meist was Promilleträchtiges dahinter. Kaum ein Autor, der sich mit der Pflanzendestillation befasst. Und dann gibt&#8217;s noch ein Problem: Alte Handschriften sind für Uneingeweihte ganz schön schwer leserlich! Nicht bloß wegen der ungewohnten Schrift. Es hat sich auch sprachlich in den vergangenen Jahrhunderten einiges getan&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Glücklicherweise hat mir diese Arbeit <strong>Hans Peter Pascher </strong>beträchtlich erleichtert. Seine 1988 herausgegebene Arbeit über &#8220;Michael Puff aus Schrick: Büchlein von den ausgebrennten Wässern&#8221; war es, die ich im Landesarchiv fand und die mir die Tür zu weiteren Recherchen in die faszinierende Vergangenheit der Pflanzendestillation öffnete.  Pascher kommt in seinen Recherchen übrigens zu dem Schluss,<strong> &#8220;die Destillation von Heilpflanzen dürfte bereits im 13. Jahrhundert allgemein verbreitet gewesen&#8221;.</strong> Auch interessant, oder?</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt aber zu Schrick selbst: Der Arzt († 1472) wurde um 1400 geboren und war zu seiner Zeit einer der renommiertesten Ärzte von Wien. 1452 zergliederte er die erste weibliche Leiche, bis zu diesem Jahre war nur die Section männlicher Leichen gestattet. Aber das nur so nebenbei. Für uns Hydrolier-Fans interessanter sind andere Leistungen: So verfasste Schrick unter anderem ein Büchlein &#8220;Von allen geprenten wassern in welcher maß man die nützen unnd prauchen soll zu gesundtheyt unnd frystung der geprechen der mennschen&#8221;, das noch lange nach seinem Tod im 16. und 17. Jahrhundert mehrfach aufgelegt werden sollte.</p>
<p style="text-align: left;">Schrick, der nicht nur über medizinisches sondern <strong>auch großes botanisches Wissen </strong>verfügte, schildert darin die Wirkung von rund 80 Heilpflanzen-Destillaten, wobei er durchaus auf die Erkenntnisse anderer Heilpflanzenkundiger zurückgreift. Leider macht er in seinen Schriften keine konkrete Angaben über das Destillationsverfahren selbst. Wir können also nur mutmaßen, ob und in welcher Weise dabei die Wasserdampfdestillation eine Rolle spielte.</p>
<p style="text-align: left;">In die Destille wanderten damals übrigens Maiglöcken, Rittersporn und ähnliches, wovon man heute vielleicht lieber die Finger lassen sollte&#8230;<br />
Jetzt aber zur <strong>Liste der bei Schrick beschriebenen Pflanzenwasser </strong>(nach Pascher):</p>
<p style="text-align: left;">Abschlag, aschlach (Allium ascalonium L.) Lauch<br />
Aychenlaub (Quercus sp.) Eiche<br />
Baldrian (Valeriana officinalis L.) Echter Baldrian<br />
Bethonie (Betonica officinalis L.) Gewöhnlicher Beifuß<br />
Bilsen (Hyoscyamus niger L.) Schwarzes Bilsenkraut<br />
Binsaugen (Lamium album L.) Weiße Taubnessel<br />
Bonenplue (Phaseolus vulgaris L.) Gewöhnliche Bohne<br />
Braunellen (Prunella vulgaris L.) Kleine Braunelle<br />
Brunnenkreß (Nasturtium officinale R.Br.) Rechte Brunnenkresse<br />
Creuczwurcz (Euphorbia lathyris L.) Spring-Wolfsmilch<br />
Ephey (Hedera helix L.) Gewöhnlicher Efeu<br />
Erdper (Fragaria vesca L.) Wald-Erdbeere<br />
Erdrauch / Centaur (Fumaria officinalis L.) Gewöhnlicher Erdrauch<br />
Eufrasia (Euphrasia rostkoviana Hayne ) Wiesen-Augentrost<br />
Eysenkraut (Verbena officinalis L.) Gewöhnliches Eisenkraut<br />
Felberplue (Salix sp.) Weide<br />
Freysam (Viola tricolor L.) Gewöhnliches Stiefmütterchen<br />
Gamillen (Matricaria chamomilla L.) Echte Kamille<br />
Genßdistel (Sonchus arvensis L.) Acker-Gänsedistel<br />
Gertelen (Stabwurz) (Artemisia abrotanum L.) Eberraute<br />
Grensing (Potentilla reptans L.) Kriech-Fingerkraut<br />
Hauswurz (Sempervivum tectorum L.) Dach-Hauswurz<br />
Himmelbrand (Verbascim thapsus L.) Kleinblütige Königskerze<br />
Hirßzungen (Phyllitis scolopendrium (L.) Newm.) Gew. Hirschunge<br />
Holerplue (Sambucus nigra L.) Schwarzer Holunder<br />
Ispen (Hyssopus officinalis L.) Echter Ysop<br />
Plaw koren pluemen (Centaurea cyanus L.) Kornblume<br />
Kranwitper / Wachalter (Juniperus communis L.) Gew. Wacholder<br />
Künlinkraut /chumguntkraut (Eupatorium cannabis L.) Wasserdost<br />
Küttenplue (Cyttonia oblonga Mill.) Gewöhnliche Quitte<br />
Lavendel (Lavendula angustifolia Mill.) Echter Lavendel<br />
Leubstickel (Levisticum officinale L.) Gew. Liebstöckel<br />
Lilien weiß (Lilium candidum L.) Weiße Lilie<br />
Lilien plaw (Iris germanica L.) Deutsche Schwertlilie<br />
Speck lilien / Veld gilgen (Lilium bulbiferum L.) Feuer-Lilie<br />
Lindenplue (Tilia platyphyllos Scop.) Sommer-Linde<br />
Mauchen (Galeopsis speciosa Mill.) Bunte Hanfnessel<br />
Maseron / Meyeron (Origanum vulgare L.) Gewöhnlicher Dost<br />
Mayenpluemen (Convallaria majalis L.) Maiglöckchen<br />
Meußor (Hieracium pilosella L.) Langhaar-Habichtskraut<br />
Meyendistel (Sonchus arvensis L.) Acker-Gänsedistel<br />
Moerraettich (Armoracia rusticana G.,M.&amp;Sch.) Gew. Meerrettich<br />
Münczen (Mentha sp.) Minze<br />
Nachtschatten (Solanum sp.) Nachtschatten<br />
Nesseln (Urtica dioica L.) Gewöhnliche Brennessel<br />
Ochsenzungen (Anchusa officinalis L.) Gewöhnliche Ochsenzunge<br />
Papel (Malva sp.) Käsepappel<br />
Petersilie (Petroselinum crispum (Mill.) A.W.Hill) Echte Petersilie<br />
Pfaffenkraut (Melissa officinalis L.) Echte Melisse<br />
Pfifferling (Cantharellus cibarius L.) Pfifferling<br />
Polayen (Mentha pulegium L.) Polei-Minze<br />
Porragen (Borago officinalis L.) Gewöhnlicher Borretsch<br />
Raettich (Raphanus sativus L.) Garten-Rettich<br />
Ringelblume (Calendula officinalis L.) Garten-Ringelblume<br />
Rittersporn (Consolida sp.) Rittersporn<br />
Rosen (Rosa sp.) Rose<br />
Rosen die auf dem hagedorn steend (Rosa sp.) Rose<br />
Salua (Salvia officinalis L.) Echter Salbei<br />
wild salua (Salvia pratensis L.) Wiesen-Salbei<br />
Saurampfer (Rumex acetosa L.) Wiesen-Sauerampfer<br />
Schelwurcz (Chelidonium majus L.) Gewöhnliches Schöllkraut<br />
Schnellpluemen (Papver rhoeas L.) Klatsch-Mohn<br />
Schwammen<br />
Seepluemen (Nymphea alba L.) Gewöhnliche Seerose<br />
Seyden (Cuscuta sp.) Teufelszwirn<br />
Sparig (Asparagus officinalis L.) Garten-Spargel<br />
Spindelbaum / Pfaffenhoedel (Euonymus europaea L.) Gew. Spindelbaum<br />
Steinprech (Saxifraga sp.) Steinbrech<br />
Taschenkraut (Capsella bursa-pastories (L.) Med.) Gewöhnliches Hirtentäschchen<br />
Tillen (Anethum graveolens L.) Echter Dill<br />
Valdrian (Valeriana officinalis L.) Echter Baldrian<br />
Venchel (Foeniculum vulgare Mill.) Echter Fenchel<br />
Veyel (Vioala odorata L.) März-Veilchen<br />
Gelb veyel (Viola arvensis Murray) Acker-Stiefmütterchen<br />
Walwurcz (Symphytum officinale) Gewöhnlicher Beinwell<br />
Wegrich (Plantago lanceolata L., Pl. major L., Pl. media L.) Spitz-Wegerich, Breit-Wegerich, Mittlerer Wegerich<br />
Wegraß (Polygonum aviculare L.) Vogel-Knöterich<br />
Wermut (Argemisia absinthium L.) Echter Wermut<br />
Gebrannter Wein</p>
<p style="text-align: left;">Zickel<br />
Kuedreck</p>
<p style="text-align: left;">In der Ebenthaler Handschrift sind noch fünf weitere Pflanzen angeführt:<br />
Stabwurz (identisch mit der Eberraute), Huefpletter, Rutten, Praunpatenig,<br />
Weißpatenig</p>
<p style="text-align: left;">So und wer jetzt Lust gekriegt hat, sich selbst in <strong>die alten Handschriften</strong> zu vertiefen, um dort die von Schrick beschriebenen Wirkungsweisen nachzulesen, der kann das dank des Digitalisierungsprojektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft tun. Über die Homepage der<strong> Bayerischen Staatsbibliothek</strong> gelangt man beispielsweise <a href="http://dfg-viewer.de/show/?set%5Bimage%5D=6&amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;set%5Bdouble%5D=1&amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fmdz10.bib-bvb.de%2F~db%2Fmets%2Fbsb00034012_mets.xml" target="_blank">zu dieser Handschrift über &#8220;die gebranten Wasser&#8221;</a>, die etwa auf 1535 datiert wird. Viel Spaß bei der Lektüre.</p>
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		<title>Kräuter gegen den Schmerz</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 14:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Hamburg tagten kürzlich Schmerzmediziner, die sich dabei auch mit einer höchst interessanten koreanischen Studie befassten. Demnach bewiesen die ätherischen Öle von Rosmarin, Majoran (bzw. der Wildform Oregano), Lavendel, Eukalyptus und Basilikum im Mäuseexperiment schmerzstillende Wirkung. Je nach Art der Reizung stellten sich Eukalyptus oder Lavendel als stärkste Schmerzstiller heraus. Mehr dazu in diesem Bericht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Hamburg tagten kürzlich Schmerzmediziner, die sich dabei auch mit einer höchst interessanten koreanischen Studie befassten. Demnach bewiesen die ätherischen Öle von Rosmarin, Majoran (bzw. der Wildform Oregano), Lavendel, Eukalyptus und Basilikum im Mäuseexperiment schmerzstillende Wirkung. Je nach Art der Reizung stellten sich Eukalyptus oder Lavendel als stärkste Schmerzstiller heraus. <a href="http://search.salzburg.com/articles/21569444?highlight=schmerzen" target="_blank">Mehr dazu in diesem Bericht der &#8220;Salzburger Nachrichten&#8221;</a>.</p>
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		<title>Pflanzeninhaltsstoffe schützen vor Brustkrebs</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 18:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die krebshemmende Wirkung verschiedener Pflanzeninhaltsstoffe steht immer wieder im Focus der Forschung. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun erstmals nachweisen, dass Phytoöstrogene (Pflanzeninhaltsstoffe mit hormonähnlicher Wirkung) bei Brustkrebs nach den Wechseljahren das Sterblichkeitsrisiko sowie das Risiko, Metastasen oder Zweittumoren zu entwickeln, um bis zu 40 Prozent verringern. Über die Details der Untersuchung informierte das Deutsche Krebsforscherzentrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die krebshemmende Wirkung verschiedener Pflanzeninhaltsstoffe steht immer wieder im Focus der Forschung. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun erstmals nachweisen, dass Phytoöstrogene (Pflanzeninhaltsstoffe mit hormonähnlicher Wirkung) bei Brustkrebs nach den Wechseljahren das Sterblichkeitsrisiko sowie das Risiko, Metastasen oder Zweittumoren zu entwickeln, um bis zu 40 Prozent verringern. Über die Details der Untersuchung informierte das Deutsche Krebsforscherzentrum kürzlich in dieser <a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/dkfz_pm_11_49.pdf">Presseaussendung</a></p>
<p><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/brustkrebszellen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2601" title="brustkrebszellen" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/brustkrebszellen-232x232.jpg" alt="" width="232" height="232" /></a></p>
<p><em>Bild: Brustkrebszellen | © Dr. Lutz Langbein, DKFZ</em></p>
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		<title>Strahlenschutz aus der pflanzlichen Hausapotheke</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 06:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der  Salzburger Atomexperte Friedrich Steinhäusler, seines Zeichnes Leiter des Salzburger Strahlenlabors, gab kürzlich via ORF-Salzburg einereichlich gruselige &#8220;Restrisiko-Abschätzung&#8221; von sich. Demnach liegt seiner Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit, dass Salzburg in den nächsten fünf bis zehn Jahren von einem atomaren Unglück betroffen ist, bei 50 Prozent! Vielleicht ein guter Anlass, sich doch ein wenig mit dem Thema Strahlenschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der  Salzburger Atomexperte Friedrich Steinhäusler, seines Zeichnes Leiter des Salzburger Strahlenlabors, gab kürzlich via ORF-Salzburg einereichlich gruselige &#8220;Restrisiko-Abschätzung&#8221; von sich.<a href="http://salzburg.orf.at/stories/512335/" target="_blank"> Demnach liegt seiner Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit, dass Salzburg<strong> in den nächsten fünf bis zehn Jahren</strong> von einem atomaren Unglück betroffen ist, bei<strong> 50 Prozent</strong>!</a> Vielleicht ein guter Anlass, sich doch ein wenig mit dem Thema Strahlenschutz aus pflanzlichen Zubereitungen zu beschäftigen&#8230;<span id="more-2230"></span></p>
<p>Wenn es um kraftvolle Pflanzen im atomaren Katastrophenfall geht, fällt mir persönlich spontan der Ginkgo (Japanischer Tempelbaum, Ginkgo biloba) ein: Als am 6. August 1945 in Hiroshima die Atombombe hochging, wurde die Stadt praktisch dem Erdboden gleichgemacht. Nur <strong>800 Meter vom Explosionszentrum entfernt stand ein stattlicher Ginkgo</strong>, der wie alles übrige Leben dem Untergang geweiht schien. Doch <strong>bereits im nächsten Frühjahr trieb der Baum wieder</strong> aus und wurde so zum Symbol für die Unbesiegbarkeit des Lebens, für die Hoffnung. (Der Ginkgo ist wohl nicht umsonst der älteste Baum der Welt, seine Entstehung wird auf die Zeit vor 280 bis 225 Millionen Jahren geschätzt!)</p>
<p>Die Resistenz des Ginkgo biloba gegen Luftverschmutzung, tiefe Temperaturen, Viren, Pilze, Insekten und sogar Feuer und Radioaktivität wird mit seinem hohen Gehalt an Ginkgoliden und Flavonoiden erklärt. Diese Inhaltsstoffe des Ginkgo hemmen die Bildung freier Radikale und weisen ausgeprägte antioxidative Eigenschaften sowie eine starke &#8220;radioprotektive&#8221; Wirkung auf. Empfohlene Anwendungen konzentrierten sich bisher primär auf Demenzerscheinungen, wissenschaftliche Untersuchungen über die strahlenschützende Komponente sind &#8211; wohl mangels bisheriger Notwendigkeiten &#8211; zumindest in Mitteleuropa noch Mangelware.</p>
<p>In meinem &#8220;Abschalten! Jetzt!&#8221;-Eintrag habe ich bereits auf <a href="http://blog.aromapraxis.de/2011/03/25/strahlenschutz-aus-hausapotheke-und-kuche/" target="_blank">Eliane Zimmermanns Ausführungen zum Thema Strahlenschutz </a>verwiesen. Die traditionelle japanische <strong>Würzpaste &#8220;Miso&#8221;</strong> beispielsweise wurde nach der Katastrophe in Tschernobyl von europäischen Insidern angeblich tonnenweise aus Japan bestellt. &#8220;Man sagt, dass sowohl Nonnen eines Klosters unweit von Hiroshima, wo der amerikanische Atombomben-Abwurf so unendliches Leid anrichtete, als auch Mitarbeiter einer Misofabrik vor den starken Strahlenschäden bewahrt worden seien. Auch Helfer, die dort und in Nagasaki an den Aufräumarbeiten beteiligt waren, sollen aufgrund ihrer misohaltigen Nahrung von gesundheitlichen Störungen unbehelligt geblieben sein&#8221;, schreibt Eliane Zimmermann in ihrem Block.</p>
<p>Die Expertin verweist außerdem auf <strong>zwei Öle, die in der Aromatherapie vorbeugend und heilend bei Strahlenschäden </strong>- sowohl medizinischer Natur als auch von der Sonne  &#8211; eingesetzt werden: das ätherische Öl der Zweige des<strong> Niaouli-Baumes</strong> (Melaleuca viridiflora) und das fette Öl aus dem Fruchtfleisch der <strong>Beeren des Sanndornstrauches</strong> (Hippophae rhamnoides).</p>
<p>Ebenfalls<strong> interessant ist die Seite einer &#8220;Kräuterhexe aus dem Norden&#8221;</strong> Deutschlands: Die<strong> Herbalistin Gabriele Meier</strong> begegnet den ebenso ermüdenden wie letztlich unergiebigen Grenzwertdebatten, indem sie diverse <a href="http://earthwitch.wordpress.com/2011/03/31/tabelle-strahlenschutzkrauter/" target="_blank">Strahlenschutzpflanzen in einer Tabelle </a>zusammengefasst hat.  Einige Beispiele daraus: <strong>Bocksdorn</strong> (Lycium chinese) beispielsweise erhöht die Erholungsrate von Blutzellen bei Röntgegenstrahlung, bei <strong>Knoblauchextrakt</strong> wiederum (20 Monate in 20 % Ethanol ausgezogen) konnte effektiver Strahlenschutz nachgewiesen werden. Und <strong>Süßholz</strong> wird ein hoher Schutz &#8211; besonders der DNS &#8211; gegen Gammastrahlung nachgesagt.</p>
<p>Gabriele Meier schlägt vor, die wirksamen Kräuter vermehrt in den Speiseplan aufzunehmen: &#8220;Das gilt jetzt natürlich für die, die ohnehin als Heil- oder Würzkraut genutzt werden. Irgendwelche exotischen Pflanzen, die noch nicht auf längere Verwendung geprüft wurden, würde ich in Eigenregie nicht verwenden.&#8221; Und noch ein interessanter Tipp von der nordeutschen Kräuterexpertin: Gepflanzt auf strahlenbelastenden Böden sind <strong>Sonnenblumen</strong> in der Lage,<strong> 95 Prozent der Belastung herauszuholen</strong>! (Dass die Sonnenblumenkerne von diesen Pflanzen nicht gegessen oder verfüttert werden dürfen, versteht sich von selbst.) <a href="http://earthwitch.wordpress.com/2011/03/14/strahlenschutz-mit-pflanzen/" target="_blank">Mehr dazu in diesem Blog-Eintrag.</a></p>
<p>Die Beschäftung mit jenen Pflanzen, denen ein gewisser Zellschutz beziehungsweise eine unterstützende Wirkung bei der Zellregeneration zugeschrieben wird, ist auch ohne SuperGAU eine lohnenswerte Angelegenheit. Schließlich kriegt man heutzutage durch Flüge und diverse Untersuchungen auch schon was an Strahlung ab. Vor einigen Monaten hab ich interessehalber Ginkgoblätter destilliert. Ich denke, jetzt ist die Zeit gekommen, das Hydrolat für diverse Tinktur-Experimente mit verschiedenen radio-protektiven Pflanzen zu kombinieren.</p>
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		<title>Mysterium Heilung: Placebos wirken auch bei informierten Patienten</title>
		<link>http://www.phytomontana.at/placebos-wirken/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 05:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Placebos wirken, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Bisher nahm man allerdings an, der Placebo-Effekt sei dahin, sobald der Patient wisse, dass er lediglich eine harmlose Zuckerpille verabreicht bekommen hat. Eine neue Untersuchung der Harvard Medical School förderte nun aber Verblüffendes zutage: Demnach helfen Placebos auch dann, wenn der Patient vorher über die Scheinbehandlung aufgeklärt wurde! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Placebos wirken, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. <strong>Bisher nahm man allerdings an, der Placebo-Effekt sei dahin, sobald der Patient wisse,</strong> dass er lediglich eine <strong>harmlose Zuckerpille</strong> verabreicht bekommen hat. Eine neue Untersuchung der Harvard Medical School förderte nun aber Verblüffendes zutage: <strong>Demnach helfen Placebos auch dann, wenn der Patient vorher über die Scheinbehandlung aufgeklärt wurde!<span id="more-2204"></span></strong></p>
<p>Für die Studie wurden <strong>80 Teilnehmer mit Reizdarmsyndrom</strong> (RDS) in zwei Gruppen eingeteilt: eine <strong>Kontrollgruppe, die keine Behandlung erhielt,</strong> und <strong>eine Gruppe, deren Mitglieder zweimal pro Tag ein Placebo</strong> verabreicht bekam. Die Ärzte, die das Placebo-Mittel gaben,  machten den Patienten nicht nur klar, dass die Tabletten aus zuckerartigen Substanzen ohne jeglichen Wirkstoff hergestellt worden waren, sie ließen auf die Arzneimittelflaschen auch das Wort &#8220;Placebo&#8221; aufdrucken.</p>
<p>Am Ende der dreiwöchigen Studie berichteten<strong> 59 Prozent der Patienten, die das Placebo erhalten hatten, über eine Symptomverbesserung.</strong> Bei der Kontrollgruppe waren es nur 35 Prozent. Damit nicht genug, zeigten sich bei den Placebo-Teilnehmern in einem Ausmaß Verbesserungen, wie sie sonst bei Patienten registriert werden, die hochwirksame Reizdarmsyndrom-Medikamente einnehmen.</p>
<p>Für die Studienautore belegen derartige Ergebnisse unter anderem die Bedeutung von medizinischen Ritualen.</p>
<p>Wer sich in den Placebo-Effekt vertiefen möchte, <a href="http://www.schweizerfamilie.ch/gesundheit/placebo-wirkt-verblueffend-gut-46857" target="_blank">hier findet sich ein höchst interessanter Artikel dazu.</a></p>
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		<title>Die Heilpflanzen der Kelten</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 11:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt erhebt sich der Dürrnberg und damit eine der bedeutendsten keltischen Ausgrabungsstätten. Immer, wenn ich dort nach Pflanzen für meine persönliche Hausapotheke Ausschau halte, frage ich mich, was wohl die Kelten seinerzeit gegen Kopfschmerzen, Fieber, Verletzungen und dergleichen mehr eingesetzt haben. Da trifft es sich gut, dass sich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt erhebt sich der Dürrnberg und damit eine der bedeutendsten keltischen Ausgrabungsstätten. Immer, wenn ich dort nach Pflanzen für meine persönliche Hausapotheke Ausschau halte, frage ich mich, was wohl die Kelten seinerzeit gegen Kopfschmerzen, Fieber, Verletzungen und dergleichen mehr eingesetzt haben. Da trifft es sich gut, dass sich mit dem Halleiner Keltenmuseum auch gleich eine wichtige Forschungsstätte in meiner unmittelbaren Umgebung findet. Eine Spurensuche. <span id="more-1935"></span> </p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1716" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/ausgrabungen.jpg"><img class="size-medium wp-image-1716 " title="ausgrabungen" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/ausgrabungen-232x340.jpg" alt="Archäologische Ausgrabungen am Dürrnberg." width="232" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">Am Dürrnberg bei Hallein stießen Archäologen auf einige der bedeutendsten Keltenfunde. Bild: Keltenmuseum Hallein</p></div>
<p>Vor etwa zweieinhalbtausend Jahren siedelten die Kelten praktisch im gesamten Salzburger Becken. <strong>Pflanzliche Fundstücke</strong>, die über die keltische &#8220;Phytotherapie&#8221; Auskunft geben könnten, sind – leider &#8211; dennoch <strong>Mangelware</strong>. Die Ärchaologen fanden am Dürrnberg bisher lediglich <strong>Pestwurz und/oder Huflattich</strong> sowie – in winziger Menge –<strong> etwas Salbei</strong>. &#8220;Pestwurz und/oder Huflattich&#8221; deshalb, weil die Identifikation nicht ganz einfach ist: Die beiden Kräuter sehen sich schon in frischem Zustand zum Verwechseln ähnlich, nach zweieinhalbtausend Jahren treten die minimalen Unterscheidungsmerkmale nicht eben deutlicher zutage. </p>
<p>In der Volksheilkunde kam Pestwurz früher – wie schon der Name sagt – zur Behandlung der Pest zum Einsatz. Huflattich wiederum ist ein äußerst wirksames Hustenmittel. Für beide Kräuter gibt es aber auch idente Anwendungen, etwa dort, wo es gilt, mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Pflanzenwirkstoffen <strong>Wunden zu versorgen</strong>. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass die gefundenen Kräuter eine Art <strong>&#8220;Erste-Hilfe-Paket&#8221; für die im Salzbergwerk beschäftigten Kelten </strong>darstellten. (Beide Heilpflanzen sind übrigens wegen ihres Gehalts an Pyrrolizidinalkaloiden und der damit verbundenen Gefahr einer Leberschädigung in Apotheken nicht mehr erhätlich.) </p>
<p>Faktum ist, dass die Kelten über ein relativ <strong>hochstehendes medizinisches Know-how auf dem Gebiet der Chirurgie</strong> verfügten: Knochenfunde geben Aufschluss über <strong>medizinisch indizierte Schädelöffnungen</strong>. Die Schädeldecken wurden mittels Bohr-, wie auch Schabtrepanation geöffnet, wobei die Archäologen aufgrund der Fundstücke davon ausgehen, dass diese Operationen durchaus erfolgreich verlaufen sind. Um es konkret zu formulieren: Der Patient hat den Eingriff auch überlebt. </p>
<p>Da drängt sich jetzt natürlich die Frage auf, inwieweit es sich bei den keltischen Ärzten um die immer wieder erwähnten <strong>&#8220;Druiden&#8221; </strong>- eine irgendwo zwischen Heiler und Priester angesiedelte Kaste - gehandelt hat. Die Antwort der Keltologen: Überlieferungen über Druiden als Priesterklasse betreffen den französischen Raum und die britischen Inseln. Für unsere Region gibt es keinerlei Hinweis auf ihre Existenz.</p>
<p>Und um gleich mit noch einem Mythos aufzuräumen: den keltischen Baumkalender (das keltische Baumhoroskop) gab&#8217;s in dieser Form auch nicht, der ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. 1971 kreierte die französische Journalistin Paule Delsol im Auftrag des Mode- und Lifestyle-Magazins &#8220;Marie Claire&#8221; eine ganze Reihe von Horoskopsystemen, die &#8220;alten&#8221; Kulturen nachempfunden waren. Ob &#8220;keltischer Baumkalender&#8221; oder &#8220;tibetisches&#8221; und &#8221;arabisches&#8221; Horoskop &#8211; alles von Delsol frei erfunden.</p>
<p><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/keltisches-streitwagengespann.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1715" title="keltisches-streitwagengespann" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/keltisches-streitwagengespann.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><em><br />
Diese Rekonstruktion eines keltischen Streitwagens erwartet die BesucherInnen gleich am Beginn ihres Rundganges durch das Halleiner Keltenmuseum. Das Hairstyling entspricht übrigens historischen Tatsachen: Kalklauge sorgte für stachelig abstehende Haare und damit extra martialische Optik. Bild: Keltenmuseum Hallein</em></p>
<p>Aber zurück zur Wissenschaft und warum es so schwierig ist, den Kelten nachzuspüren. Viele Mythen und Beschreibungen, die sich um „die Kelten“ ranken, basieren auf Aufzeichnungen, die<strong> im frühen Mittelalter in Irland entstanden</strong>, von dort übernommen und dann auf alles, was „celtic“ hieß, umgelegt wurden. Wenn wir aber beispielsweise von den Kelten in unserer Region sprechen, dann reden wir über die Hallstatt- und Latène-Zeit, also den Zeitraum <strong>8. bis 1. Jahrhundert vor Beginn unserer Zeitrechnung</strong>! Im Mittelalter waren die Kelten aus dem Salzburger Raum längst schon verschwunden&#8230; </p>
<p>Das zeigt sehr deutlich, wie weit die Spannweite dessen ist, was gemeinhin als &#8220;keltisch&#8221; gilt.<strong> Häufig geht es bei diesem Begriff nicht um eine ethnische sondern eine rein sprachwissenschaftliche Zuordnung, weshalb das Etikett &#8220;celtic&#8221; an unterschiedlichen eisenzeitlichen Volksstämmen quer durch Europa klebt.</strong> In der Nord-Süd-Achse findet sich Keltisches von Irland bis Norditalien, von Westen nach Osten gedacht führt die keltische Linie von Nordspanien bis Westungarn bzw. den Norden Kroatiens. Mittlerweile sind viele Keltologen überzeugt, dass beispielsweise ein irischer Kelte mit einem Kelten des alpinen Raums praktisch nichts zu tun hat (so wie sich Rumänen und Franzosen hinsichtlich Lebensart, Kultur und Religion durchaus entscheiden, obwohl beide Nationen dem romanischen Sprachkreis zugeordnet werden). </p>
<p>Über die Kelten gäbe es noch viel zu erzählen, was hier freilich den Rahmen sprechen würde. <strong>Einblick in das Leben der Kelten geben die Fundstücke vom Dürrnberg, die im Keltenmuseum in Hallein ausgestellt und damit (täglich von 9.00 bis 17.00o Uhr) der Öffentlichkeit zugänglich sind.</strong> An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Herrn Mag. Stefan Moser, dem Leiter des Keltenmuseums, sehr herzlich bedanken, der alle meine Fragen mit großer Geduld beantwortet hat. Inhaltliche Mängel dieses Artikels sind ausschließlich mir anzulasten. </p>
<p>Linktipps: <a href="http://www.keltenmuseum.at" target="_blank">Keltenmuseum</a>, <a href="http://www.kelten.co.at" target="_blank">Filme, Bücher und Bilder über die Kelten am Dürrnberg</a></p>
<p>Abschließend noch ein persönlicher Hinweis: Mir ging es bei meinen Recherchen bewusst um einen wissenschaftlichen Zugang. Dass dabei Druiden und Baumkalender auf der Strecke geblieben sind, wird echte Pflanzenliebhaber nicht weiter stören. Wer ein tieferes Verständnis für die Tier- und Pflanzenwelt sucht, braucht dazu keine Mystifizierung der Vergangenheit. Mit nur ein bisschen Liebe zur Natur findet er den Schlüssel zur &#8220;Anderswelt&#8221; im Hier und Jetzt.</p>
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		<title>Hopfen und Baldrian für den gesunden Schönheitsschlaf</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft und Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesunder Schlaf wirkt innen wie außen: Im Schlaf verarbeitet unser Gehirn die Erlebnisse des Tages, &#8220;denkt&#8221; über Lösungen nach, es regenerieren sich Haut und Haare. Umgekehrt verursacht Schlafmangel Erinnerungslücken und lässt uns frühzeitig altern. Wer mit Schlafproblemen kämpft, sollte es mit einer Kombination aus Baldrian- und Hopfen-Extrakt versuchen, die können nämlich wirksame Hilfe leisten, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesunder Schlaf wirkt innen wie außen: Im Schlaf verarbeitet unser Gehirn die Erlebnisse des Tages, &#8220;denkt&#8221; über Lösungen nach, es regenerieren sich Haut und Haare. Umgekehrt verursacht Schlafmangel Erinnerungslücken und lässt uns frühzeitig altern. Wer mit Schlafproblemen kämpft, sollte es mit einer Kombination aus Baldrian- und Hopfen-Extrakt versuchen, die können nämlich wirksame Hilfe leisten, wie es in einer Presseaussendung des Komitee Forschung Naturmedizin heißt.<span id="more-2023"></span></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_651" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/hopfen.JPG"><img class="size-medium wp-image-651 " title="Hopfenzapfen" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/hopfen-232x309.jpg" alt="Hopfenzapfen" width="232" height="309" /></a><p class="wp-caption-text">Hopfen beruhigt und entspannt, er wirkt krampflösend und fördert den Schlaf.</p></div>
<p>Eine<strong> klinische, placebokontrollierte Studie, durchgeführt an 30 Patienten, belegt die Wirksamkeit der Pflanzenkombination</strong>: Vier Wochen lang wurden die betreffenden Personen entweder mit einer Baldrian-Hopfen-Kombination oder Baldrian alleine bzw. mit Placebo behandelt. Die mit der Kombination Behandelten <strong>schliefen</strong> nicht nur <strong>signifikant schneller ein</strong> als Patienten aus den anderen beiden Gruppen,<strong> auch der Anteil der Tiefschlafphasen war bei ihnen größer</strong>!</p>
<p>Hopfen und Baldrian sind also bestens geeignet, das Einschlafen zu unterstützen und die Schlafqualität zu verbessern. Genau dieser erholsame Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit! Denn &#8211; und dazu braucht&#8217;s jetzt wahrlich keine wissenschaftlichen Studien &#8211; länger dauernde Schlafstörungen ziehen ernsthafte gesundheitliche Probleme nach sich.</p>
<p>Freut mich, dass die Wissenschaft meine ganz persönliche Einschätzung teilt: Eine meiner Lieblings-Abend-Teemischungen basiert auf der Kombination von Hopfen und Baldrian (dafür, dass der Tee so gut schmeckt, sorgen freilich noch ein paar Zusatzpflänzchen, wie zum Beispiel Rose).</p>
<p><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/schlaf-hopfen-baldrian.pdf">Die Original-Presseaussendung im Volltext</a></p>
<p><a href="http://www.phytomontana.at/baldrian-hopfen-abendtee-rose/" target="_blank">Rezept: Phytomontana-Abendtee &#8220;Rose&#8221; </a>(mit Hopfen und Baldrian)</p>
<p>Linktipp: <a href="http://www.phytotherapie-komitee.de">www.phytotherapie-komitee.de</a></p>
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		<title>Ein alter Apfelbaum &#8211; und tausende von Tierchen!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 08:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Wohlbefinden]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[apfel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Apfelbaum in unserem Garten ist schon ein ziemlich betagtes Stück. Er trägt auch bereits eher unregelmäßig, weshalb er jetzt einen frischen Schnitt verordnet gekriegt hat. Egal, ob er mir künftig bessere Apfelernten gewährt oder nicht, hoffe ich, dass er uns noch viele Jahre erhalten bleibt. Denn abgesehen davon, dass er ein einfach einen prächtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Apfelbaum in unserem Garten ist schon <strong>ein ziemlich betagtes Stück</strong>. Er trägt auch bereits eher unregelmäßig, weshalb er jetzt einen frischen Schnitt verordnet gekriegt hat. Egal, ob er mir künftig bessere Apfelernten gewährt oder nicht, hoffe ich, dass er uns noch viele Jahre erhalten bleibt. Denn abgesehen davon, dass er ein einfach einen prächtigen Baum darstellt, erfüllt er auch eine wichtige Funktion: <strong>Ein alter Apfelbaum beherbergt bis zu 20.000 Tiere!<span id="more-1955"></span></strong></p>
<div id="attachment_1960" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/mein-apfelbaum1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1960" title="mein-apfelbaum" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/mein-apfelbaum1-232x309.jpg" alt="Ein alter Apfelbaum ist eine eigene kleine Welt." width="232" height="309" /></a><p class="wp-caption-text">Tausende von Tierchen beherbergt so ein alter Apfelbaum, wobei die meisten Arten natürliche &quot;Schädlingsbekämpfer&quot; sind.</p></div>
<p>Die 20.000 Tiere, die auf einem solchen alten Baum leben, gehören zu rund<strong> 1.000 verschiedenen Arten</strong>, von denen wiederum nur etwa 70 Arten zu Schädlingen zählen. Dagegen ist etwa <strong>die Hälfte der auf dem Baum lebenden Tierarten darauf spezialisiert, diese Schädlinge zu erbeuten</strong>!  Apropos Nützlinge: Beim Zurückschneiden fielen auch einige dickere Äste ab. Ich hab nicht alle entsorgt, zwei, drei Prügel bleiben als<strong> &#8220;Totholz&#8221;</strong> in einer anderen Ecke des Gartens, wo sie einen wichtigen Lebensraum für viele kleine wichtige Tierchen bilden werden&#8230;</p>
<p>Die Äpfel, die mir mein Baum in stark wechselhafter Zahl beschert, zählen übrigens zu der <strong>alten Apfelsorte Boskoop</strong>. Bereits ein einziger Boskoop deckt <strong>ein Viertel des täglichen Vitamin-C-Bedarfs ab</strong>. Die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe des Apfels gewährleisten außerdem, dass das Vitmain vom Körper effizient genutzt wird. Das macht diese Art der Vitamin-C-Zufuhr auch um so vieles gesünder als das Schlucken einer Vitamin-Pille. Eine äußerst schmackhafte Variante, sich die Gesundheit eines Apfels einzuverleiben, ist diese <a href="http://www.phytomontana.at/hauchduenne-apfeltorte-mit-lavendel-hydrolat/" target="_blank">&#8220;hauchdünne Apfeltorte mit Lavendel-Hydrolat&#8221;</a>. Idealerweise wird ergänzt mit Lavelndel-Hydrolat. Muss aber nicht sein.</p>
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		<title>Gebirgspflanzen trotzen Klimaveränderungen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 05:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft und Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle Organismen, die an einen speziellen Lebensraum angepasst sind, kann eine Klimaerwärmung fatale Folgen haben, wenn sie nicht davonlaufen oder fliegen können. In Fachkreisen ist man bisher davon ausgegangen, dass dies für Gebirgsorganismen im besonderen Mass zutrifft und sie deshalb von der Klimaerwärmung besonders hart betroffen sind. Daniel Scherrer und Christian Körner von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle Organismen, die an einen speziellen Lebensraum angepasst sind, kann eine Klimaerwärmung fatale Folgen haben, wenn sie nicht davonlaufen oder fliegen können. In Fachkreisen ist man bisher davon ausgegangen, dass dies für Gebirgsorganismen im besonderen Mass zutrifft und sie deshalb von der Klimaerwärmung besonders hart betroffen sind. Daniel Scherrer und Christian Körner von der Universität Basel widerlegen nun in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift «Journal of Biogeography» diese Annahme.<span id="more-1592"></span></p>
<p>Zwei Sommer lang haben die Basler Forscher Berghänge im Furkagebiet auf 2.500 Meter über Meer mit einer Spezialkamera abgetastet, die auf einem Bild die Temperatur von 76.000 Punkten in der Landschaft mittels Infrarot-Themographie erfasst. Tausende dieser Bilder ergaben feste Temperaturmosaike in der Landschaft – am Tag wie in der Nacht – mit überraschenden Erkenntnissen: Auf kleinstem Raum von wenigen Metern Fläche können sich Mikrolebensräume um bis zu 7 Grad unterscheiden. Die Hochgebirgslandschaft bietet also auf kleinstem Raum Fluchtmöglichkeiten vor zu warmen Bedingungen.</p>
<p><a href="http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=2BA773873005C8DEA3D61DF9280E970F&amp;type=search&amp;show_long=1" target="_blank">Mehr dazu auf dieser Seite der Uni Basel</a></p>
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		<title>Der &#8220;Stoff&#8221; der Bienen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 19:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft und Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Honig ist nicht nur ein gesundes Nahrungsmittel sondern wird auch als Heilmittel eingesetzt. Waldemar Hainz, ein begeisterter Hobby-Fotograf aus Salzburg, hat sich die Produzenten dieses kostbaren  Stoffes etwas näher angeschaut und mir für diesen Artikel ganz besondere Einblicke ermöglicht&#8230;          Ob Honig, Gelee Royal oder Bienengift – die Verwendung von Bienenprodukten als Heilmittel ist seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Bienen-bei-der-Arbeit1.jpg"></a>Honig ist nicht nur ein gesundes Nahrungsmittel sondern wird auch als Heilmittel eingesetzt. <strong>Waldemar Hainz</strong>, ein begeisterter Hobby-Fotograf aus Salzburg, hat sich die Produzenten dieses kostbaren  Stoffes etwas näher angeschaut und mir für diesen Artikel ganz besondere Einblicke ermöglicht&#8230;   </p>
<p><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Biene-beim-Fressen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1397" title="Eine Biene beim Fressen" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Biene-beim-Fressen-232x165.jpg" alt="Hungriges Bienchen" width="232" height="165" /></a>  <br />
<span id="more-1396"></span>  </p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1402" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Biene-beim-Sammeln.jpg"><img class="size-medium wp-image-1402   " title="Nektar sammeln" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Biene-beim-Sammeln-232x163.jpg" alt="Nektar sammeln" width="232" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">Rund ein Drittel unserer Ernährung beruht auf Pflanzen, die durch Insekten bestäubt werden müssen, und von dieser Arbeit leisten 80 % die Honigbienen! Pro Sammelflug transportiert so ein Bienchen in seinen &quot;Pollenhöschen&quot; übrigens bis zu 4 Millionen Pollenkörpern.</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>Ob</strong> <strong>Honig, Gelee Royal oder Bienengift – die Verwendung von Bienenprodukten als Heilmittel ist seit einigen tausend Jahren bekannt.</strong> </p>
<p style="text-align: left;">Mit der wissenschaftlichen Belegbarkeit der Heilwirkung (und vorher gilt&#8217;s ja nicht, was sind schon ein paar Jahrtausende praktische Erfahrung) hat es im Grunde genauso lange gedauert: Dass Honig <strong>antibakteriell und entzündungshemmend </strong>wirkt und somit bestens als <strong>Wundauflage</strong> geeignet ist, weiß man erst seit den 90er Jahren, vorher gab es kaum Studien dazu. </p>
<p style="text-align: left;">   </p>
<p style="text-align: left;"><img title="Fleißig macht hungrig..." src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Bienen2-488x334.jpg" alt="" width="390" height="267" />   </p>
<p style="text-align: left;">Am regsten dürften sich in Sachen &#8220;Heilen mit Honig&#8221; die neuseeländischen Forscher umgetan haben, weshalb sich irgendwie der Glaube festgesetzt hat, neuseeländischer Manuka-Honig wäre der mit der heilsamsten Wirkung zur Behandlung von Wunden. Ich persönlich greif&#8217; trotzdem am liebsten zu<strong> Honig vom Bio-Imker meines Vertrauens</strong>, da weiß ich, wo die Bienen so herumgeschwirrt sind…    </p>
<p style="text-align: center;">
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<div id="attachment_1413" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Königin-schlüpft.jpg"><img class="size-medium wp-image-1413  " title="Königin schlüpft" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Königin-schlüpft-232x161.jpg" alt="Eine Königin wird geboren." width="232" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Königin schlüpft. Und damit die potenzielle Herrscherin eines neuen Bienenvolks. Für 1 Kilogramm Bienenhonig absolviert so ein Bienenvolk im Schnitt mehr als 10 Millionen Blütenbesuche, dabei wird eine Strecke zurückgelegt, die etwa sechs Mal um die Erde führen würde.</p></div>
<p style="text-align: left;">Apropos Herumschwirren: <strong>Blütenhonig </strong>wird von den Bienen erzeugt, indem sie den Nektar diverser Blumen sammeln und dann daheim im Bienenstock weiterverarbeiten. Wer jetzt glaubt, <strong>Waldhonig</strong> entsteht dadurch, dass die lieben Bienchen Fichten- oder Tannenspitzen oder ähnliches irgendwie auszutzeln, der irrt aber so was von gewaltig! Als Ausgangsprodukt für ihren Waldhonig verwenden die Bienen nämlich die Ausscheidungen von Läusen. Die Läuse sitzen hoch oben inden Kronen von Nadelbäumen, ernähren sich von den Pflanzensäften der Kiefern-, Tannen- und Fichtennadeln und scheiden in der Folge  eine flüssig-klebrige Zuckermasse ab, die wiederum von den Bienen eingesammelt wird (diese Läusekacke wird dann &#8220;Honigtau&#8221; genannt). Klingt jetzt ein bisserl gruselig, also einfach wieder vergessen und Waldhonig weiter auf dem Butterbrot genießen. </p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Nochmals zurück zum therapeutischen Einsatz von Bienenprodukten: Nebst Honig zur Wundheilung kommt <strong>Propolis als natürliches Antibiotikum</strong> zum Einsatz, weniger verbreitet ist hierzulande hingegen die <strong>Behandlung mit Bienengift.</strong> (Ich hab mal einen Imker getroffen, der setzt sich die Bienen zum Beispiel nach schwierigen Zahnbehandlungen oder bei Muskelverletzungen an, lässt sich also gezielt stechen, um das &#8220;Gift&#8221; als Heilmittel zu nutzen. Echt krass!) In einigen Ländern wird da kräftig geforscht, angeblich gibt es in Rumänien bereits vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von Multipler Sklerose mit Bienengift. Hier erwarten uns bestimmt noch interessante Erkenntnisse. </p>
<p style="text-align: left;"> <img title="Bienen beim Fressen" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Bienen-488x332.jpg" alt="Viele hungrige Mäuler..." width="488" height="332" /> </p>
<p style="text-align: left;">Der Vollständigkeit halber noch ein kurzer Auszug aus<strong> Wikipedia zur Heilwirkung von Honig</strong>: &#8220;Honig wirkt <strong>leicht entzündungshemmend, so dass Schwellungen, erhöhte Temperatur und lokaler Schmerz zurückgehen</strong>. Er <strong>fördert das Wachstum von Fibroblasten, wodurch die Wunde gleichmäßiger heilt</strong> und es zu weniger Narbenbildung kommt. Er wird etwa als Wundauflage benutzt, da er<strong> leicht antiseptisch wirkt und zudem in Wunden vorhandenes totes Gewebe abbaut</strong>. Die antiseptische Wirkung wird unter anderem durch Wasserstoffperoxid erzeugt, das im Honig durch den Abbau von Zucker entsteht. Es gibt erste experimentelle, zu bestätigende Resultate, dass die entzündungshemmende Wirkung von Honig auf der Wirkung von darin enthaltenen Polyphenolen (Chrysin, Quercetin, Myricetin, Kaempferol, Ellagsäure, Gallussäure und Kaffeesäure) zurückzuführen ist. Daneben werden in neuerer Zeit noch weitere Inhaltsstoffe (z. B. Inhibine) mit positiven Wirkungen erforscht, die unter anderem methicillin-resistente Staphylokokken und vancomycin-resistente Enterokokken abtöten. Spezielle Honigsorten finden daher zunehmend Eingang in die Wundbehandlung.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Bienen-beim-Fressen.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1421" title="Hungrige Bienenmäuler..." src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Bienen-beim-Fressen-488x345.jpg" alt="Viele hungrige Bienenmäuler..." width="488" height="345" /></a></p>
<p>Zum Abschluss noch einmal ein recht herzliches Dankeschön an Waldemar, der meinen Artikel mit diesen wirklich wunderbaren Bilder bereichert hat!</p>
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