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	<title>Phytomontana - Die Kraft der Pflanzen</title>
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	<description>Grüne Seiten für Gesundheit und Wohlbefinden</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 06:12:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Löwenzahn: &#8220;Unkraut&#8221; von unschätzbarem Wert</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Stichwort &#8220;Löwenzahn&#8221; denken viele an ein üppig wucherndes &#8220;Unkraut&#8221;, dem es mit Rasenmäher oder Schlimmerem Herr zu werden gilt. Wohl nur eine Minderheit verbindet diese Pflanze mit einem höchst wirksamen Phytotherapeutikum, dem sich mittlerweile auch die Krebsforschung angenommen hat. Bevor man also gnadenlos in die gelbe Pracht dreinfährt, sollte man sich seine vielfältigen Kräfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Stichwort &#8220;Löwenzahn&#8221; denken viele an ein üppig wucherndes &#8220;Unkraut&#8221;, dem es mit Rasenmäher oder Schlimmerem Herr zu werden gilt. Wohl nur eine Minderheit verbindet diese Pflanze mit einem höchst wirksamen Phytotherapeutikum, dem sich mittlerweile auch die Krebsforschung angenommen hat. Bevor man also gnadenlos in die gelbe Pracht dreinfährt, sollte man sich seine vielfältigen Kräfte zunutze machen. Ein paar Tipps dazu habe ich hier zusammengetragen. <span id="more-3444"></span></p>
<p>Wer den gewöhnlichen Löwenzahn von seinen ungewöhnlichen Seiten kennenlernen möchte, wird<a href="http://www.phytomontana.at/loewenzahn/" target="_self"> in diesem Pflanzenporträt </a>fündig, das nicht nur über Heilwirkung informiert, sondern auch zahlreiche Anwendungsbeispiele für Wurzel, Blätter und Blüten enthält. Ich habe bewusst auf die klassischen botanischen Informationen verzichtet, mir ging es eher darum die vielfältigen Möglichkeiten auszuleuchten, die in diesem ganz alltäglichen Kraut stecken. Mich fasziniert, was diese im Grunde unspektakuläre Pflanze, die nun wirklich jeder kennt, zu bieten hat.</p>
<p>Welche Erfahrungen ich mit dem Hydrolat gemacht habe und welche höchst interessanten Infos mich überhaupt auf die Idee brachten, ein solches für die Hautpflege zu fabrizieren, darüber gibt&#8217;s <a href="http://www.phytomontana.at/loewenzahnblueten-hydrolat/" target="_self">hier einen kleinen Bericht</a>. In der Rezeptdatenbank wartet schließlich noch ein pflegendes <a href="http://www.phytomontana.at/feuchtigkeits-gel-aus-loewenzahnbluten-hydrolat/" target="_self">Feuchtigkeits-Gel aus Löwenzahnblüten-Hydrolat </a>darauf, von Interessierten nachgebaut zu werden. Viel Spaß beim Lesen.</p>
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		<title>Löwenzahnblüten-Hydrolat</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hydrolate]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrolate-Einzelbeschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unmengen von Löwenzahn sind vielleicht ein guter Grund, einen Hydrolierversuch zu wagen, aber noch lange keiner, sich das Wässerchen dann auch ins Gesicht zu sprühen. Manche Kräuter wirken ja durchaus reizend. Dass ich es beim Löwenzahn gewagt habe, lag an einigen interessanten Hinweisen, auf die ich bei meinen Recherchen stieß. Zum einen fand ich mehrere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unmengen von Löwenzahn sind vielleicht ein guter Grund, einen Hydrolierversuch zu wagen, aber noch lange keiner, sich das Wässerchen dann auch ins Gesicht zu sprühen. Manche Kräuter wirken ja durchaus reizend. Dass ich es beim Löwenzahn gewagt habe, lag an einigen interessanten Hinweisen, auf die ich bei meinen Recherchen stieß.</p>
<div id="attachment_3313" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/biene.jpg"><img class="size-medium wp-image-3313" title="Eintauchen im Löwenzahn" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/biene-232x192.jpg" alt="Das nenne ich ein Löwenzahn-Bad!" width="232" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Das nenne ich ein Löwenzahn-Bad!</p></div>
<p>Zum einen fand ich mehrere Quellen, die <strong>Löwenzahn-Tee &#8211; äußerlich angewendet – als probates Mittel für eine „klare und glatte Haut“</strong> auswiesen. Verschiedentlich wird seine Anwendung<strong> bei Hautunreinheiten,  Ausschlägen und chronischen Hauterkrankungen empfohlen</strong>. Das weckte schon mal eine gewisse Zuversicht, dass das Hydrolat ähnlich wohltuend wirken könnte.</p>
<p>Löwenzahn ist äußerst <strong>reich an Antioxidantien </strong>und das macht ihn auch zu einem höchst interessanten Kraut. Angeblich lassen  sich durch <strong>Einnahme des Frischpflanzen-Saftes ein trockenes Hautbild deutlich verbessern und auch Falten reduzieren beziehungsweise verhindern. </strong>Ich stieß im Internet auf Hinweise, wonach die Universitäts-Hautklinik Mannheim eine entsprechende Studie durchgeführt hat. Wiewohl ich die Untersuchung selbst nicht finden konnte, wollte ich die verjüngende Verheißung doch nicht ganz unterschlagen.</p>
<p>Jenseits aller wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt’s ohnehin etwas viel Wertvolleres, nämlich <strong>die eigene Erfahrung</strong>. Und die ist bei mir in Sachen Löwenzahnblüten-Hydrolat äußerst positiv ausgefallen. Das Aroma mag unspektakulär sein, die Wirkung fiel für meine Begriffe gar nicht unauffällig sondern durchaus wahrnehmbar aus: <strong>Ich empfinde das Hydrolat als ausgesprochen befeuchtend und beruhigend auf der Haut. </strong>Außerdem scheint es das Hautbild tatsächlich zu klären.<strong> </strong>Eingearbeitet in ein Gel oder eine Emulsion hat Löwenzahnblüten-Hydrolat bei mir nun einen fixen Platz. In puncto Gesichtswasser bleibe ich freilich lieber  bei Feigenblätter-, Holunderblüten- oder Melissen-Hydrolat. Aus &#8220;aromatechnischen&#8221; Gründen: Schöne Düfte bei der Morgentoilette heben meine Stimmung beträchtlich.</p>
<p>Noch zwei Infos, die vielleicht Destillateure bzw. Destillateurinnen (müsste es nicht „Destillateusen“ heißen?) interessiert: Destilliert wurden von mir die ganzen Blütenköpfe und nicht etwa nur die gelben Blütenblättchen. Der ph-Wert ist weniger sauer als beispielsweise bei Blüten wie Mädesüß, Holler oder Rose.</p>
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		<title>Feuchtigkeits-Gel aus Löwenzahnblüten-Hydrolat</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hydrolate]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkosmetik]]></category>
		<category><![CDATA[löwenzahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gewohnt, habe ich auch das Löwenzahnblüten-Hydrolat erst pur als Gesichtswasser getestet, bevor es von mir in eine Pflege eingearbeitet wurde. Selten hat mich ein Feuchtigkeits-Gel derart begeistert wie dieses. Meine persönliche Erfahrung bestätigt, was sich in alten Schriften findet, dass nämlich Löwenzahn für eine „klare und glatte Haut“ sorgt. Hier die Rezeptur meines ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gewohnt, habe ich auch das Löwenzahnblüten-Hydrolat erst pur als Gesichtswasser getestet, bevor es von mir in eine Pflege eingearbeitet wurde. Selten hat mich ein Feuchtigkeits-Gel derart begeistert wie dieses. Meine persönliche Erfahrung bestätigt, was sich in alten Schriften findet, dass nämlich <strong>Löwenzahn für eine „klare und glatte Haut“ </strong>sorgt. Hier die Rezeptur meines ganz persönlichen &#8220;Anti-Aging-Gels&#8221;.<span id="more-3422"></span></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3426" class="wp-caption aligncenter" style="width: 196px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/GrünGel-löwenzahn.jpg"><img class="size-medium wp-image-3426 " title="Löwenzahn-Gel" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/GrünGel-löwenzahn-232x222.jpg" alt="Die hellgrüne Farbe des Gels kommt vom Pflanzenextrakt." width="186" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Die hellgrüne Farbe des Gels kommt vom Pflanzenextrakt.</p></div>
<p>Man nehme zuerst 38 g Öle: Ich mischte dazu 26 g Kirschkernöl (wegen seines ausgewogenen Öl- und Linolsäurespektrums) mit 6 Sojaöl (das nahm ich wegen seines hohen Lecithingehalts) und 6 g Jojobaöl.<br />
Diese Öle werden mit 1,5 g Wollwachsalkohol im Wasserbad erhitzt.</p>
<p>Parallel dazu werden<br />
0,6 g Xanthan in<br />
3,5 g Glycerin gelöst und anschließend in<br />
43 g Wasser (23 g Löwenzahnblüten-Hydrolat vermischt mit 20 g stillem Mineralwasser) eingerührt.</p>
<p>Wasserphase ebenfalls erwärmen und mit der Fettphase hochtourig verrühren.</p>
<p>Anschließend wandern noch folgende Stöffchen rein:<br />
3 g Fluidlecithin Super<br />
1,5 g Lipoderminkonzentrat<br />
2 g Sodium PCA<br />
sowie 12 g alkoholischer Pflanzenextrakt (Ich stelle dazu folgende Tinktur her: Weingeist wird mit Melissenhydrolat auf einen etwa 70-prozentigen Alkoholgehalt gedrückt, in dem dann kleingeschnittene Taubnessel ausgezogen werden.)</p>
<p><strong>Das ganze ergibt ein herrlich pflegendes, gut durchfeuchtendes Gel!</strong></p>
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		<title>Löwenzahn (taraxacum officinalis)</title>
		<link>http://www.phytomontana.at/loewenzahn/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 09:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzen von A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[löwenzahn]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem Garten wuchern Unmengen von Löwenzahn. Wie oft habe ich das „Unkraut“ früher verteufelt und mir überlegt, wie ich ihm den Garaus machen könnte. Doch je länger ich mich mit diesem Pflänzchen beschäftigte, umso weniger mochte ich es missen. Heute ist Löwenzahn für mich ein unverzichtbarer Bestandteil meines Gartens, ist er doch ein höchst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Garten wuchern Unmengen von Löwenzahn. Wie oft habe ich das „Unkraut“ früher verteufelt und mir überlegt, wie ich ihm den Garaus machen könnte. Doch je länger ich mich mit diesem Pflänzchen beschäftigte, umso weniger mochte ich es missen. Heute ist Löwenzahn für mich<strong> ein unverzichtbarer Bestandteil meines Gartens</strong>, ist er doch <strong>ein höchst gesunder Allrounder,</strong> der sich unglaublich vielseitig integrieren lässt.</p>
<div id="attachment_3312" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/löwenzahn-sirup.jpg"><img class="size-medium wp-image-3312" title="Löwenzahn-Sirup" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/löwenzahn-sirup-232x192.jpg" alt="Löwenzahn-Sirup bereichert meine Wildkräuterküche." width="232" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Löwenzahn-Sirup bereichert meine Wildkräuterküche.</p></div>
<p>Mögen andere Gärtner und Gärtnerinnen an der üppig wachsenden Pracht verzweifeln, ich finde mein Löwenzahn-Feld fantastisch: Die Blätter wandern in<strong> Salat, Wildkräuter-Souffle oder –Strudel</strong>. Die Blüten werden zu<strong> Sirup oder einem hautpflegenden Hydrolat</strong> verarbeitet, die Wurzeln kommen in<strong> Entgiftungstees und als Bitteraroma</strong> in die Wildkräuterküche. Und<strong> für’s Seelenheil</strong> gibt’s eine Blütenessenz nach der Sonnenmethode.</p>
<p>Zur allgemeinen Verwirrung starte ich mit folgendem botanischem Hinweis: Neben dem Löwenzahn (taraxacum officinalis), von dem hier die Rede ist und der auch unter &#8220;Kuhblume&#8221;, &#8220;Pusteblume&#8221; oder einem anderen von 600 volkskundlichen Namen bekannt ist, gibt es noch den  sehr ähnlich aussehenden &#8220;echten Löwenzahn&#8221;. Der heißt botanisch &#8220;Leontodon&#8221; und ist zwar &#8220;echt&#8221;, aber trotzdem nicht die Heilfplanze. Ein gutes Unterscheidungsmerkmal ist der Stiel: der ist bei unserer heilenden Kuhblume nämlich hohl.</p>
<p>Kurz zur <strong>naturheilkundlichen Wirkung des taraxacum officinalis: Bei Leber- und Gallenproblemen ist Löwenzahn die Heilfpflanze der ersten Wahl.</strong> Er wirkt sich positiv auf den gesamten Verdauungsapparat aus, regt sämtliche Ausscheidungsdrüsen wie Leber, Galle, aber auch Milz, Bauchspeicheldrüse und Nieren an. Gerade weil er unsere<strong> Entgiftungsorgane stärkt und bei ihrer Arbeit unterstützt</strong>, fehlt er in keiner Frühjahrskur. <strong>Verantwortlich für diese Wirkung sind in erster Linie die enthaltenen Bitterstoffe. </strong>Diese sind für unseren Fettstoffwechsel von großer Bedeutung, weshalb es schade ist, dass Bitteres in der Küche heute so wenig geschätzt wird. Aus vielen Kulturgemüsen wurden die einst vorhandenen Bitterstoffe sogar mühsam weggezüchtet, etwa in Melanzani und Zucchini. (Wer sich alte Kochbücher ansieht, findet noch Hinweise auf das ursprünglich vorhandene Ausmaß der Bitterkeit.)</p>
<p><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/löwenzahn-sortiment.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-3411" title="löwenzahn-sortiment" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/löwenzahn-sortiment-488x221.jpg" alt="" width="488" height="221" /></a></p>
<p><em>Getrocknete Wurzeln, Löwenzahn-Sirup und Löwenzahn-Hydrolat &#8211; nur einige der vielen Anwendungen.</em></p>
<p>Jetzt aber zur praktischen Verwertbarkeit des Löwenzahns. Die Blätter enthalten nebst Bitterstoffen auch Schleimstoffe, Flavonoide und vor allem viel Kalium.<strong> Der Vitamin A-, C- und E-Gehalt von Löwenzahnblättern liegt um ein Vielfaches über dem gewöhnlicher Salate</strong> (bei Vitamin A angeblich um das 40fache!), bei den Proteinen und Mineralien ist es ähnlich. Junge Löwenzahnblätter machen sich gut solo als Salat (am besten mit Kartoffeln), wem das zu bitter ist, der kann Löwenzahn auch gut mit anderen Salaten mischen. Gerade wegen der Bitterstoffe verträgt Löwenzahn die Kombination mit süßlichen Partnern: Das Salatdressing wird mit (Löwenzahn-)Sirup ergänzt und für die Löwenzahnsuppe wird eine Portion Karotten mitgekocht.</p>
<p>Wenn man nur ältere Blätter erwischt, wird’s echt bitter, in diesem Fall würde ich die Pflanze <strong>20 bis 30 Minuten wässern</strong>. Natürlich gehen dabei wertvolle Vitamine und Bitterstoffe verloren, aber keine Sorge: Es bleibt von allem noch genügend übrig und bei der kulinarischen Anwendung muss man jetzt nicht soooo viel Wert auf höchstmögliche Wirkstoffdosierungen legen wie bei einer medizinischen. Ein anderer Trick besteht darin, einige Pflanzen im Garten<strong> unter einem umgestülpten Topf wachsen zu lassen</strong>, der nur wenige Löcher hat. Dadurch kommt wenig Licht zum Löwenzahn, es entwickelt sich eine blasse, zarte, kulinarisch aber durchaus interessante Pflanze. Ich gebe diesen Tipp hier wieder, weil er mir interessant erscheint, habe ihn selbst aber nie probiert (mir schmeckt das ursprüngliche Kraut einfach zu gut).</p>
<div id="attachment_3415" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/pusteblume.jpg"><img class="size-medium wp-image-3415" title="Pusteblume" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/pusteblume-232x358.jpg" alt="Der Volksmund kennt für den Löwenzahn rund 600 Namen - &quot;Pusteblume&quot; erklärt sich wohl von selbst." width="232" height="358" /></a><p class="wp-caption-text">Der Volksmund kennt für den Löwenzahn rund 600 Namen - &quot;Pusteblume&quot; erklärt sich wohl von selbst.</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die Wurzeln </strong>enthalten im Frühjahr bei weitem nicht so viel Inulin wie im Herbst (laut Ursel Bührings „Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde“ liegt der Unterschied zwischen 2 und 40 Prozent!), aber wenn  man so viel Löwenzahn im Garten stehen hat wie ich, muss einem das wurscht sein: Ohne regelmäßiges Wurzelstechen hätten andere Pflänzchen nur noch wenig Chancen. Außerdem eignen sich die zerkleinerten und getrockneten Frühjahrs-Wurzeln (ebenso wie kleingeschnittene frische Blätter) ganz gut als zartes Bitter-Aroma für die Küche: fein gemahlen reingestreut lassen sich Gerichte, die vielleicht doch etwas zu süß geraten sind, durchaus wieder in die Balance bringen.</p>
<p>Bleiben noch <strong>die Blüten. </strong>Wie man Löwenzahn-Blütensirup macht, das zu beschreiben erspare ich mich an dieser Stelle, dafür gibt’s wahrlich genug Rezepte auf der Welt. <strong>Das Hydrolat verwende ich für die Hautpflege</strong>, und ich bin <strong>äußerst angetan von der Wirkung</strong> (mehr dazu beim Lowenzahnblüten-Hydrolat). <a href="http://www.phytomontana.at/feuchtigkeits-gel-aus-loewenzahnbluten-hydrolat/" target="_self">Hier die Rezptur für ein pflegendes Feuchtigkeits-Gel</a>, das meine trockene (und manchmal gereizte) Haut echt zum Jubeln bringt.</p>
<p><strong>Sowohl für den Sirup als auch für das Hydrolat verwende ich übrigens die ganzen Blütenköpfe. </strong>Wer will, kann sich die mühsame Arbeit antun, die Blütenblättchen runterzufieseln, aber nach vielen Jahren der Löwenzahnblütenverwertung getraue ich mir zu sagen: Auch die weniger langwierige Verwendung der ganzen Blütenköpfe liefert schöne Ergebnisse.</p>
<p>Und für <strong>die seelische Balance</strong> lässt sich mit Hilfe der Sonnenmethode eine Blütenessenz herstellen. <strong>Löwenzahn-Essenz kommt dann zum Einsatz, wenn sich emotionale Zustände in Muskelverspannungen manifestieren</strong>, wenn der Stress (und damit oft Krämpfe und Verspannungen in der Nacken- und Schultermuskulatur) zunimmt oder etwa (wie ich einmal von einer Bachblüten-Expertin erfuhr) wenn sich jemand schwertut, Kritik an der Sache von Kritik an der Person zu unterscheiden.</p>
<p>In jüngerer Zeit ist Löwenzahn übrigens Gegenstand verschiedener <strong>Studien, die seiner Wirkung (vor allem die der Wurzel) bei Brustkrebs, Prostatakrebs und Leukämie sowie Hautkrebs nachgehen, angeblich mit vielversprechenden Ergebnissen</strong>. Anscheinend sind die Wirkstoffe der Löwenzahnwurzel in der Lage, zum Beispiel Leukämiezellen zu zerstören, indem sie den natürlichen Prozess der Apoptose auslösen, die entartete Zelle also dazu bringen, sich quasi selbst zu töten.  Na, ist das ein spannendes Pflänzchen?</p>
<p>So. Und wer jetzt bis hier durchgehalten hat, und dann immer noch hergeht und seinen Löwenzahn aus dem Garten wünscht, dem kann ich auch nicht helfen.</p>
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		<title>Heilsame Tage 2012: Duft liegt in der Luft!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch 2012 finden wieder die &#8220;Saalachtaler Heilsamen Tage&#8221; statt. Thema diesmal: Düfte! Auf dem Programm stehen &#8220;Duftwerkstätten&#8221; zum Thema Hydrolate, Räuchern und Aromatherapie, eine Duftreise, die Enthüllung eines &#8220;Duftbankerls&#8221; sowie höchst interessante Vorträge. So referiert der bekannte &#8220;Duft-Experte&#8221; Prof. Hanns Hatt über die Wirkung von Düften bei Menschen, also wie Düfte unsere Befindlichkeit verändern, Krankheiten heilen, uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2012 finden wieder die &#8220;Saalachtaler Heilsamen Tage&#8221; statt. <strong>Thema diesmal: Düfte!</strong> Auf dem Programm stehen <strong>&#8220;Duftwerkstätten&#8221; zum Thema Hydrolate, Räuchern und Aromatherapie, </strong>eine <strong>Duftreise,</strong> die Enthüllung eines<strong> &#8220;Duftbankerls&#8221;</strong> sowie <strong>höchst interessante Vorträge</strong>. So referiert der bekannte &#8220;Duft-Experte&#8221; Prof. Hanns Hatt über die Wirkung von Düften bei Menschen, also <strong>wie Düfte unsere Befindlichkeit verändern, Krankheiten heilen, uns aber auch manipulieren</strong>. Über<strong> &#8220;Die Kommunikation der Pflanzen&#8221;</strong> und beispielsweise über ihre Fähigkeit, zwischen &#8220;selbst&#8221; und &#8220;nicht selbst&#8221; zu unterscheiden, berichtet Dr. Günther Witzany.</p>
<p><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Heilsame-Tage_programm1.pdf">Detail-Programm &#8220;Heilsame Tage&#8221;</a></p>
<p>Datum: <strong>29. Juni bis 1. Juli 2012</strong><br />
Ort: verschiedene Örtlichkeiten in Unken</p>
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		<title>Wildkräuterküche für Feinschmecker &#8211; Buchtipp</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 05:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wildkräuter-Kochbücher gibt es mittlerweile – glücklicherweise – sonder Zahl. Die meisten sind auch sehr gut, aber solche, die einen durch kreative und phantasievolle Kombinationen in kulinarische Höhe befördern &#8211; wie das zum Beispiel Jean Marie Dumaine und Gabriele Kurz tun -, solche sind eher rar. Deshalb werden sich Wildkräuter-Gourmets über diesen Neuzugang unter den High-Level-Kräuter-Kochbüchern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wildkräuter-Kochbücher gibt es mittlerweile – glücklicherweise – sonder Zahl. Die meisten sind auch sehr gut, aber solche, die einen durch kreative und phantasievolle Kombinationen in kulinarische Höhe befördern &#8211; wie das zum Beispiel Jean Marie Dumaine und Gabriele Kurz tun -, solche sind eher rar. Deshalb werden sich Wildkräuter-Gourmets über diesen Neuzugang unter den High-Level-Kräuter-Kochbüchern freuen: Beim Salzburger Anton Pustet Verlag ist seit kurzem &#8220;Wild &amp; Köstlich – Feine Gerichte aus der Wildpflanzenküche&#8221; von Inge Waltl erhältlich.<br />
<a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/wildkräuter-köstlich-cover.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3316 versteckt" title="wildkräuter-köstlich-cover" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/wildkräuter-köstlich-cover-232x232.jpg" alt="" width="209" height="209" /></a><span id="more-3315"></span></p>
<div id="attachment_3316" class="wp-caption alignnone" style="width: 242px"><img class="size-medium wp-image-3316 " title="Wildkräuterküche auf höchstem Niveau" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/wildkräuter-köstlich-cover-232x232.jpg" alt="Nicht nur klassische Wildkräuter wie Giersch und Löwenzahn sondern auch Neophyten wie der Japanische Knöterich werden von Inge Waltl zu phantasievollen Köstlichkeiten verarbeitet." width="232" height="232" /><p class="wp-caption-text">Nicht nur klassische Wildkräuter wie Giersch und Löwenzahn sondern auch Neophyten wie der Japanische Knöterich werden von Inge Waltl zu phantasievollen Köstlichkeiten verarbeitet.</p></div>
<p style="text-align: left;">Ich hab&#8217;s ja sonst nicht so mit Buchpräsentationen (obwohl ich gerne und viel lese), aber bei dieser konnte ich schon deshalb nicht wiederstehen, weil die Rezepte nicht bloß in gedruckter sondern auch gekochter Form präsentiert wurden. Und ehrlich: <strong>Die dargereichten Kostproben waren zum Niederknien! </strong>Ich zähle jetzt mal ein paar der kredenzten Köstlichkeiten auf, als da waren: Frühlingskräuter-Canapes mit Blüten, <strong>Brennnesselkaramell auf Pecorino</strong>, Walnussbraten mit <strong>Wiesensenfblüten-Pesto</strong> und <strong>eingelegten Spitzwegerichknospen</strong>, Laugencrostini mit Knoblauchraukenaufstrich und <strong>eingelegten jungen Ahornflügerln</strong>, Bachkresse-Creme auf Blätterteig, &#8220;Salzburger Oliven&#8221; (Kornelkirschen), Wildhopfenquiche-Würfel und zum Abschluss ein Dessertteller mit Waldmeisterparfait, <strong>Kompott vom Japanischen Knöterich</strong>, Gundelrebenkonfekt und Waldmeistergelee mit verzuckertem Veilchen. (Die Bilder auf dieser Seite, die einem so schön Gusto machen, hat mir dankenswerterweise der Anton-Pustet-Verlag zur Verfügung gestellt.)<a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/wildkräuter-buffet.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-3354" title="Wildkräuter-Buffet" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/wildkräuter-buffet-488x235.jpg" alt="" width="488" height="235" /></a></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">Wen jetzt die Kreativität dieser kulinarischen Kompositionen an irgendjemanden erinnert, dem hilft vielleicht folgende Information auf die Sprünge: Inge Waltl hat bei Wildkräuterpapst Jean Marie Dumaine im &#8220;Vieux Sinzig&#8221; ein Praktikum absolviert. Wobei Inge Waltl bereits mit umfassendem Know-How in Sinzig am Rhein eintraf, schließlich wurde der Grundstock für ihr Kräuterwissen bereits in ihrer Kindheit am heimatlichen Bergbauernhof in Kärnten gelegt: Dort bekam sie von der Großmutter das Wissen über Wildpflanzen und von der Mutter die Freude am Kochen vermittelt.</div>
<div id="attachment_3359" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/gefüllte-lindenblätter.jpg"><img class="size-medium wp-image-3359" title="Gefüllte Lindenblätter" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/gefüllte-lindenblätter-232x160.jpg" alt="Fingerfood aus den jungen Blätter der Linde: Gefüllt mit etwas Frischkäse, abgeschmeckt mit Fichtenwipfel." width="232" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Fingerfood aus den jungen Blätter der Linde: Gefüllt mit etwas Frischkäse, abgeschmeckt mit Fichtenwipfel.</p></div>
<p style="text-align: left;">Dass &#8220;Wild &amp; Köstlich&#8221; bereits in meiner Küche steht und ich derzeit vollauf damit beschäftigt bin, Brennessel für das Brennesselkaramell sowie Japanischen Knöterich für das Knöterich-Kompott zu sammeln, brauche ich wohl nicht besonders zu betonen. Und schon jetzt freue ich mich auf den Spätsommer, wenn es an die Produktion des<strong> &#8220;Holler-Kaviar&#8221; </strong>geht…</p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Wild &amp; Köstlich: Feine Gerichte aus der Wildpflanzenküche&#8221; von Inge Waltl<br />
</strong>Anton Pustet Verlag<br />
Gebundene Ausgabe &#8211; April 2012<br />
168 Seiten, durchgehend farbig bebildert<br />
ISBN: 978-3-7025-0672-8<br />
EUR 22,00</p>
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		</item>
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		<title>Heilpflanzenbestimmung in Theorie und Praxis  mit Wilfried Bedek</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle die wieder gerne das Wissen über Pflanzenbestimmung auffrischen wollen: Heilpflanzenbestimmung in Theorie und Praxis mit Botaniker Wilfried Bedek. Samstag, 12.5. um 9.00 Uhr Treffpunkt Raiffeisenbank Unken (auch bei Regen) Teilnehmegebühr: EUR 45,00 Anmeldung unter 0664 5991811 oder &#97;&#108;t&#101;hei&#108;k&#117;n&#100;e&#64;&#116;e&#104;&#46;&#97;t]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle die wieder gerne das Wissen über Pflanzenbestimmung auffrischen wollen: Heilpflanzenbestimmung in Theorie und Praxis mit Botaniker Wilfried Bedek.</p>
<p><strong>Samstag, 12.5. um 9.00 Uhr</strong><br />
Treffpunkt Raiffeisenbank Unken (auch bei Regen)</p>
<p>Teilnehmegebühr: EUR 45,00</p>
<p>Anmeldung unter 0664 5991811 oder a&#108;t&#101;h&#101;i&#108;&#107;&#117;nd&#101;&#64;te&#104;.&#97;t</p>
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		<title>Hab mein &#8220;gefährlichstes Dessert&#8221; entschärft&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 05:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aromaküche]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrolate]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[minze]]></category>

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		<description><![CDATA[Die österliche Eiersuche hat anscheinend den einen oder die andere auch auf meine Seite geführt und die Betroffenen dort prompt über &#8220;mein gefährlichstes Dessert&#8221; stolpern lassen. Sehr lecker sehe es aus, aber halt auch sehr aufwändig in der Herstellung. Ich nehme solche Rückmeldungen ernst, schließlich sollen meine Rezeptideen zum Nachkochen und nicht Davonlaufen animieren. Weshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die österliche Eiersuche hat anscheinend den einen oder die andere auch auf meine Seite geführt und die Betroffenen dort prompt über <a href="http://www.phytomontana.at/schoko-ei-mit-schoko-pfefferminz-mousse/">&#8220;mein gefährlichstes Dessert&#8221; </a>stolpern lassen. Sehr lecker sehe es aus, aber halt auch sehr aufwändig in der Herstellung. Ich nehme solche Rückmeldungen ernst, schließlich sollen meine Rezeptideen zum Nachkochen und nicht Davonlaufen animieren. Weshalb ich für Liebhaber der Schocko-Minze-Kombination eine &#8220;entschärfte&#8221; Variante parat habe.<span id="more-3295"></span></p>
<div id="attachment_3294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/schockomousse.jpg"><img class="size-medium wp-image-3294" title="schockomousse" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/schockomousse-232x232.jpg" alt="So lecker wie einfach: Weißes Schockomousse mit Minze-Hydrolat" width="232" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">So lecker wie einfach: Weißes Schockomousse mit Minze-Hydrolat</p></div>
<p>Die folgende Version ist geschmacklich nahezu ident, bloß rascher und einfacher herzustellen und braucht auch <strong>nur wenige Zutaten</strong>:<br />
3 Tafeln weiße Schockolode (à 100 g)<br />
2 Packerl Schlagobers (ob Sie da eine 200- oder 250-g-Packung erwischen, ist egal)<br />
2 Eier<br />
2 &#8211; 3 Esslöffel Minze-Hydrolat (evtl. auch mehr, je nach Geschmack)<br />
(Wer Zucker vermisst: Davon ist weißer Schockolade für gewöhnlich genug drin!)</p>
<p><strong>Deko:</strong> 1 Tafel dunkle Schockolade</p>
<p><strong>Zubereitung:</strong> Die weiße Schockolade im Wasserbad schmelzen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Eier drunterrühren, so dass sich einige sämige Masse ergibt. Weiter abkühlen lassen. Dann den geschlagenen Obers drunterziehen, mit Minze-Hydrolat abschmecken und das Mousse für einige Stunden kühl stellen.</p>
<p>Noch schneller geht&#8217;s bei Verwendung eines Sahneschäumers: Die weiße Schockolode mit dem Schlagobers in einem Topf schonend erhitzen, so dass die Schockolade schmilzt. Gut verrühren (der Schockolade muss völlig aufgelöst sein), vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Eier gut unterrühren, mit Minze-Hydrolat abschmecken. Das ganze in den Sahneschäumer füllen, Kapseln rein, schütteln und ab in den Kühlschrank damit. Die Schockomasse hält sich derart abgefüllt übrigens gut eine Woche.</p>
<p>Die Deko aus schwarzer Schockolade ist noch schneller gemacht und gibt auch bei weitem nicht die Sauerei ab, die man bei meiner ursprünglichen &#8220;Eier-Luftballon-Variante&#8221; schon mal in Kauf nehmen muss: Schockolade auf dem Wasserbad schmelzen, mit einem Löffel reintauchen, diesen dann über Backpapier schwenken, so dass die herunterlaufende Schockolade irgendwelche wilden Muster bildet. Ab in die Tiefkühle damit und erst unmittelbar vor dem Servieren wieder rausholen.</p>
<p>Zur optischen Abrundung noch schnell ein Minzeblättchen aus dem Garten gezupft. Fertig. Und jetzt will ich keine Ausreden mehr hören!</p>
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		<item>
		<title>Interview mit &#8220;olionatura-Macherin&#8221; Heike Käser</title>
		<link>http://www.phytomontana.at/interview-mit-olionatura/</link>
		<comments>http://www.phytomontana.at/interview-mit-olionatura/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 05:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes / Sehenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter dem Label “olionatura” steht eine Frau, die man getrost als “naturkosmetische Instanz” bezeichnen darf: Heike Käser hat sich autodidakt ein Wissen angeeignet, auf das mittlerweile nicht nur SelbstrührerInnen sondern auch Fachleute gerne zurückgreifen. Im Interview mit “phytomontana” plaudert Heike über ihr “zweites Studium ohne offiziellen Abschluss”, weshalb man auf “olionatura” auch vegane Naturkosmetik findet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem Label “olionatura” steht eine Frau, die man getrost als  “naturkosmetische Instanz” bezeichnen darf: Heike Käser hat sich  autodidakt ein Wissen angeeignet, auf das mittlerweile nicht nur  SelbstrührerInnen sondern auch Fachleute gerne zurückgreifen. Im  Interview mit “phytomontana” plaudert Heike über ihr “zweites Studium  ohne offiziellen Abschluss”, weshalb man auf “olionatura” auch vegane  Naturkosmetik findet und wie ihr ganz persönlicher spiritueller Zugang  zur “Kraft der Pflanzen” aussieht.</p>
<div id="attachment_3153" class="wp-caption aligncenter" style="width: 138px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/olionatura_logo_transparent.gif"><img class="size-full wp-image-3153 " title="Olionatura_Logo" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/olionatura_logo_transparent.gif" alt="   " width="128" height="47" /></a><p class="wp-caption-text">   </p></div>
<p style="text-align: center;">
<p><span id="more-3150"></span>Kurze Vorbemerkung: Mein erster Kontakt mit Hydrolaten passierte, als ich <a href="http://www.olionatura.de/">www.olionatura.de</a> entdeckte: Höchst aromatische Pflanzenwässerchen für die Hautpflege? Ich war vom Fleck weg hingerissen und kam seither nicht mehr davon los. Heike Käser als &#8220;Macherin&#8221; dieser naturkosmetischen Internetplattform  der Sonderklasse ist somit nicht ganz unschuldig an der Entstehung von <a href="../">www.phytomontana.at.</a></p>
<div id="attachment_3162" class="wp-caption aligncenter" style="width: 203px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/heike1.jpg"><img class="size-full wp-image-3162 " title="Heike Käser" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/heike1.jpg" alt="Naturkosmetikexpertin und Buchautorin Heike Käser" width="193" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Naturkosmetikexpertin und Buchautorin Heike Käser </p></div>
<p>Heike betreibt aber nicht nur olionatura.de sowie zwei weitere höchst informative Internetportale, sondern hat sich mittlerweile auch einen Namen als Buchautorin gemacht. Ihr erstes Buch &#8220;Naturkosmetische Rohstoffe&#8221; liegt bereits in der zweiten Auflage vor, Anfang März dieses Jahres erschien mit &#8220;Naturkosmetik selbermachen. Das Handbuch&#8221; ihr zweites Werk. Jetzt aber zum Interview:</p>
<p><em><strong>phytomontana: </strong>Die wissenschaftlichen Informationen, komplexen Rohstoff-Portraits und durchdachten Rezepturen auf deinen Internetseiten gehen weit über das klassische Selbstrührer-Wissen auf Lanolin-Bienenwachs-Basis hinaus. Was gab für dich den Anstoß, dich derart intensiv mit Naturkosmetik zu befassen?</em><em> </em></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<p><strong>Heike: </strong>2005 suchte ich, nach langen Jahren der Rührabstinenz, eine Alternative zu meinem bisherigen, kommerziellen und hochpreisigen Naturkosmetik-Gesichtsfluid, das ich sehr liebte: es war leicht, befeuchtend, schützte ohne wachsig zu sein und »funktionierte« das ganze Jahr, Sommer wie Winter. Qualitativ hochwertige Emulsionen zeichneten sich bereits damals durch sehr feine und leichte Texturen aus, und mir war bewusst, dass ich neben dem kosmetischen auch diesen haptischen Qualitätsstandard an meine eigenen, selbst hergestellten Produkte anlegen würde. Stefanie-Faber- und Hobbythek-Rezepturen hatte ich Jahre vorher ausprobiert und sowohl in Wirkung als auch in der Haptik als inakzeptabel abgehakt; sie boten demnach keine Lösung.</p>
<p>Meine ersten Recherchen damals im Internet offenbarten schnell, dass mein Weg zum Ziel ein langer werden sollte: die dort veröffentlichten Formulierungen folgten ausnahmslos den bereits oben genannten Konzepten, die widersprüchlichen Informationen zu Rohstoffen ließen keinen Zweifel, dass ich bei Null anfangen und alternative Informationsquellen suchen musste. Die Theorie fand ich in der Fachliteratur, in Artikeln dermatokosmetischer Fachzeitschriften, im Austausch mit Fachleuten aus der Anwendungspraxis – und die Praxis in meiner Rührküche zuhause, in der ich testete, testete, testete.</p>
<p>Es ist wie mit allem: der Beginn ist schwer, weil man Gelesenes und Wahrgenommenes noch nicht in übergeordnete Zusammenhänge einordnen kann. Mit wachsendem Wissen und wachsender Praxiserfahrung finden alle Teile ihren Platz, fügten sich im Laufe der Zeit zu einer inneren »Landkarte«. Dabei ist wichtig, Theorie und die Praxis als Einheit wahrzunehmen. Rühren alleine reicht nicht, weil Erfahrungen ein theoretisches Gerüst brauchen, in das sie schlüssig eingeordnet werden können – sonst drohen Fehlinterpretationen.</p>
<div id="attachment_3169" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/rosencreme_01.jpg"><em><strong><img class="size-medium wp-image-3169" title="Heikes Rosencrème" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/rosencreme_01-232x174.jpg" alt="Heikes Rosencreme - Eine von vielen Rezepturen auf olionatura.de" width="232" height="174" /></strong></em></a><p class="wp-caption-text">Heikes Rosencreme - Eine von vielen Rezepturen auf olionatura.de</p></div>
<p>Ich habe heute meine Pflegealternative gefunden: Es ist wirklich unglaublich, wie wunderbar leicht, geschmeidig und befeuchtend sich ein Gesichtsfluid auf der Haut anfühlt, wenn die Lipide sinnvoll komponiert sind und – ganz wichtig –die Emulsion mit hohen Scherkräften hergestellt wurde. Ich kann heute sogar die Rohstoffe einsetzen, die mein damaliges Kaufprodukt beinhaltete, u. a. Ceramide III.</p>
<p>Allerdings zeigt sich in dem Prozess der letzten Jahre auch eine persönliche Eigenart von mir: Wenn mich etwas interessiert, konzentriere ich mich völlig auf dieses Thema, will es ganz durchdringen. Im Prinzip habe ich in den letzten Jahren mein zweites Studium absolviert, nur leider ohne offiziellen Abschluss. <img src='http://www.phytomontana.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em><strong>phytomontana: </strong>Die Philosophie von olionatura auf den Punkt gebracht, wie würdest du sie beschreiben? </em></p>
<p><strong>Heike:</strong> Sie ist in einem Satz umrissen:<em> »Nicht der einzelne Wirkstoff steht im Zentrum des Interesses, sondern das Zusammenspiel aller Komponenten in einer Gesamtrezeptur.«<br />
</em>Dahinter steckt der Wunsch nach Verständnis für das, was man tut. Eine Substanz kann beispielsweise, je nach Grundlage, in die sie eingearbeitet wird, sehr unterschiedliche kosmetische Wirkungen zeigen. Ein klassisches Beispiel ist Urea (Harnstoff), das aus einer wasserbetonten Emulsion sehr schnell, aus einem fettbasierten Produkt weitaus langsamer in die Hornschicht eindringt. Misst man jedoch nach mehreren Stunden den Gehalt von Harnstoff in der Epidermis, kann mehr Harnstoff nachgewiesen werden, wenn er in einer fettbasierten Emulsion verarbeitet aufgetragen wurde: Er bildet ein Depot und hält Wasser deutlich länger in der Haut.</p>
<p>Das Wissen über solche Zusammenhänge eröffnet neue Perspektiven und zeigt Möglichkeiten auf, Rohstoffe gezielt für die eigenen Bedürfnisse einzusetzen. Das ist seit 2005 die Philosophie von Olionatura: komplexe Informationen so aufbereiten, dass viele Menschen sie verstehen und nutzen können, auch ohne chemisches Studium.</p>
<p><em><strong>phytomontana: </strong>Bei deinen Rezepturen fällt auf, dass du immer wieder vegane Hautpflege konzipierst. Warum? </em></p>
<p><strong>Heike:</strong> Elisabeth, das ist eine interessante Frage. <img src='http://www.phytomontana.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich bin weder Vegetarierin noch Veganerin, auch wenn ich selten Fleisch und sehr, sehr gerne Obst, Gemüse und vor allem Salate esse. Tatsächlich liebe ich das Gefühl, (ich nenne es mal ein wenig lyrisch) »Geschenke der Pflanzen«, ihre konzentrierte Kraft in ihren Ölen und in den Frischpflanzenauszügen, auf meiner Haut zu spüren. Lanolin verwende ich in meiner Fußcreme; im Gesicht ist es mir unangenehm – rein gefühlsmäßig.</p>
<p>Irgendwann habe ich angefangen, meine Rezepturen, die vegan sind, als solche auszuzeichnen – eher als Service und Zeichen des Respekts für Menschen, die sich für diese Lebensweise entschieden haben, auch wenn ich diese Perspektive persönlich nicht teile. Menschen, die ihre Ernährung und Lebensweise in der heutigen Welt derart bewusst reflektieren, stehen selbst hergestellten Pflegeprodukten in der Regel sehr aufgeschlossen gegenüber; ich wiederum möchte viele Menschen erreichen und sie für dieses Handwerk begeistern. Vielleicht ist das der Grund, der mir bisher nicht so bewusst war?</p>
<p><em><strong>phytomontana:</strong> Du baust in deinen Rezepturen sehr gezielt und bewusst pflanzliche Wirkstoffe ein. Wie sieht dein ganz persönlicher Zugang zur &#8220;Kraft der Pflanzen&#8221; aus? </em></p>
<p><strong>Heike:</strong> Ich erinnere mich heute noch sehr gut, wie ich mit 10 Jahren, einem Bestimmungsbuch für Pflanzen und meinem Hund in den Ferien stundenlang durch die Felder streifte, zuvor oft gesehene Pflanzen endlich mit Namen ansprechen konnte und das Gefühl hatte, die Welt und ihre Wunder mit jedem Namen ein Stück mehr zu verstehen. Die Welt ist ein großes Geheimnis. Das Gefühl begleitet mich bis heute.</p>
<div id="attachment_3168" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/aqua_herba_b.jpg"><img class="size-medium wp-image-3168" title="Heikes &quot;Aqua Herba&quot;" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/aqua_herba_b-232x348.jpg" alt="Eine höchst ästhetische Bildsprache ist zentrales Merkmal des &quot;olionatura&quot;-Labels." width="232" height="348" /></a><p class="wp-caption-text">Eine höchst ästhetische Bildsprache ist zentrales Merkmal des &quot;olionatura&quot;-Labels.</p></div>
<p>Ich habe verschiedene Zugänge zu Pflanzen. Einer davon ist ein spiritueller. Ich spreche selten darüber, weil es eine persönliche Beziehung ist, mit der ich in der Öffentlichkeit ebenso wenig hausiere wie mit meinen Beziehungen zu mir nahen Menschen. Spiritualität entsteht im Menschen, er schafft sie sich selbst. Sie ist Ausdruck seines Dialogs mit der Schöpfung und »erdet« ihn, bringt ihn in Harmonie mit ihr. Was mir fremd ist, ist der dominierende Anthropozentrismus, der sich heute in vielen Bereichen zeigt, in denen Menschen mit Pflanzen umgehen und in denen sie ausschließlich auf den Menschen bezogen wahrgenommen werden, wie es beispielsweise in der Signaturenlehre sichtbar wird. Pflanzen existieren nach meinem Empfinden nicht für den Menschen, sie existieren in erster Linie für sich selbst bzw. in einem umfassenden, auf einander abgestimmten System, zu dem alle Lebewesen zählen, nicht nur der Mensch. Daher betone ich das Persönliche in diesem spirituellen Zugang. Esoterik ist mir sehr fremd. Sie benutzt die ganz persönliche Spiritualität eines Menschen als Instrument des Ausgrenzens »nicht Eingeweihter« (ihrer Kritiker), entzieht sich mit Berufung auf individuelle Erfahrungen jeder kritisch-rationalen Betrachtung.</p>
<p>Daher bin ich sehr glücklich, einen weiteren Zugang zu Pflanzen zu haben: Neben dem spirituellen Zugang begegne und begreife ich Natur (und damit auch Pflanzen) gerne fragend, forschend, entdeckend und lese mit Begeisterung naturwissenschaftliche Bücher. Ein wissenschaftlich forschender Mensch ist nach meiner Erfahrung einer, der die Großartigkeit der Natur in ganz besonderer Weise begreift, denn je mehr er aufdeckt, desto mehr erkennt er ihre Vollkommenheit. Er braucht keine Mystifizierung, um sie zu respektieren. Die Realität<em> ist</em> das Wunder. Für mich gibt es keinen Widerspruch zwischen beiden Zugängen; sie ergänzen sich wunderbar.</p>
<p><em><strong>phytomontana:</strong> Wo holst du dir Kraft und Inspiration für deine Arbeit? Bleibt dir überhaupt noch Zeit für Hobbys? </em></p>
<p><strong>Heike:</strong> Die Beschäftigung mit dem Selbstrühren umfasst so viel Schönes und Sinnliches, dies alles ist <em>Hobby</em>. Das Sammeln und Verarbeiten der Pflanzen, das Destillieren von Hydrolaten und Herstellen von Frischpflanzenauszügen, das Lesen interessanter Bücher, das Rühren selbst – ich genieße es sehr, und es entspannt mich. Auch mein Laufsport ergänzt dieses Hobby, da ich beim Laufen durchs Bergische Land die Entwicklung der Pflanzen verfolge und mir Stellen merke, wo ich sie sammeln kann. Das Hobby selbst schenkt Kraft zurück, weil es meine Möglichkeit ist, mich intensiv mit der Natur zu beschäftigen.</p>
<p>Neue Fragestellungen ergeben sich aus vielen Quellen: aus Fachbüchern, aus einem Problem aus der Praxis, das ich lösen möchte oder aus einem Problem anderer, die mir schreiben und um Rat bitten. Oft ist es eine bestimmte Pflanze, die mich fasziniert, oder ich entdecke eine Substanz, die mir hautphysiologisch sinnvoll erscheint. Das packt mich sprichwörtlich wie ein Fieber, und ich sammle alles, was ich finden kann, um es dann in Ruhe auszuwerten.</p>
<p><em><strong>phytomontana: </strong>Selbstgerührtes für die Haut stößt nicht immer und überall auf Zustimmung. Warst du schon einmal mit Kritik oder gar Anfeindungen konfrontiert, beispielsweise aus den Reihen der Kosmetikindustrie? </em></p>
<p><strong>Heike:</strong> In keiner Weise, im Gegenteil: Gerade Mitarbeiter aus der Naturkosmetikindustrie haben mich von Anfang an sehr unterstützt, mit Informationen, mit Mustern, mit Empfehlungen, die mir manche Tür geöffnet haben. Mein erstes Buch über naturkosmetische Rohstoffe verdankt seinen Erfolg u. a. dem Umstand, dass es sehr schnell in der Fachwelt wahrgenommen und anerkannt wurde. Heute pflege ich persönliche Kontakte zu einigen Kosmetikherstellern. Das sind letztendlich einfach Menschen mit der gleichen intensiven Begeisterung für die Materie wie ich; die Kontakte sind nicht kommerziell geprägt, sondern werden durch gegenseitigen Austausch und gegenseitige Unterstützung getragen. Viele Menschen, die heute an ihren Schreibtischen in der kosmetischen Industrie arbeiten, haben sich im Herzen ihre Freude am Forschen und Tüfteln bewahrt und entdecken in meiner Motivation und Leidenschaft für dieses Thema sich selbst ein Stück wieder, scheint mir.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist: Frauen, die naturkosmetische Produkte rühren, sind potentielle Käuferinnen naturkosmetischer Produkte. Selbstgerührte Naturkosmetik ist nicht <em>grundsätzlich </em>besser als kommerzielle. Im Gegenteil: es bedarf Wissen und Erfahrung, um qualitativ wirklich hochwertige, hautphysiologisch sinnvolle, mikrobiell einwandfreie Produkte zu entwickeln und herzustellen – ich werde nicht müde, dies jedem Rührwilligen zu sagen, auch wenn ich mich damit nicht immer beliebt mache. <img src='http://www.phytomontana.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Insofern steht das Selbstrühren nicht zwingend in Konkurrenz zu guter Kaufkosmetik. Wer fundiertes Wissen erworben hat, wird die Qualität guter Kaufprodukte angemessen würdigen können, die eigenen Grenzen kennen, das ein oder andere kaufen und den Preis hochwertiger Produkte als gerechtfertigt nachvollziehen.</p>
<p><em><strong>phytomontana:</strong> Gibt es für dich einen Bereich, in dem Kaufkosmetik unschlagbar ist? Verwendest du selbst überhaupt noch Kaufkosmetik? Falls ja, ausschließlich Naturkosmetik oder auch andere?</em></p>
<p><strong>Heike:</strong> Ich verwende regelmäßig sehr gerne und ohne schlechtes Gewissen kommerzielle Naturkosmetik aus dem Bioladen. Wimperntusche, Kajal, Lippenkonturenstifte, Nagellack und einmal im Jahr eine Flasche Selbstbräuner sind typische Kaufprodukte. Im Sommerurlaub wandert eine Flasche Kauf-Sonnenmilch mit an den Strand, da verlasse ich mich nicht auf meine Konservierung bei 32 °C im Schatten. Hier in heimischen Gefilden verwende ich meine eigene Sonnenmilch, da die Flasche zuhause nicht diesen hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Pssst: Haptisch gefällt mir meine allerdings viel besser, sie fettet nicht. <img src='http://www.phytomontana.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Haarstyling-Produkte verwende ich nicht, da in meinen Naturwellen zum Glück alles von selbst hält. Ansonsten wäre dies wohl noch ein Marktsegment, dass ich als Kundin nutzen würde. Ich habe auch schon mit Schellack experimentiert, aber ich bin noch nicht zufrieden. Manches ist mit naturkosmetischen Rohstoffe deutlich schwieriger zu realisieren als mit den maßgeschneiderten, synthetischen Produkten aus dem Labor.</p>
<p><em><strong>phytomontana:</strong> Mit Erscheinen deines zweiten Buches ist die Arbeit daran wohl vorerst beendet. Hast du schon ein neues Projekt im Auge?</em></p>
<p><strong>Heike:</strong> <em>Im Hinblick auf Buchprojekte:</em> momentan kein konkretes. Es sind Ideen da, gedankliche Skizzen, aber diese erfordern umfassende Recherchen, das Aufbereiten der Informationen, das Ausarbeiten eigener Konzepte – und das braucht seine Zeit.</p>
<div id="attachment_3180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/cover_naturkosmetik_handbuch.jpg"><img class="size-medium wp-image-3180" title="cover_naturkosmetik_handbuch" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/cover_naturkosmetik_handbuch-232x292.jpg" alt="&quot;Naturkosmetik selber machen&quot; - Heikes neues Buch hat das Zeug zum Standardwerk." width="232" height="292" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Naturkosmetik selber machen&quot; - Heikes neues Buch hat das Zeug zum Standardwerk.</p></div>
<p>Das Konzept des Handbuches »Naturkosmetik selber machen« zielt <em>bewusst </em>dahin, seine Leser(innen) autonom zu machen. Wer sich die Inhalte des Buches erschlossen hat, braucht mich nicht mehr, um gute Rezepturen zu entwickeln. Es gibt ein Sprichwort: Ein guter Lehrer macht sich überflüssig. <img src='http://www.phytomontana.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Insofern – um auf die konkrete Frage zurückzukommen – wird es daher in naher Zukunft kein weiteres Buch zum Thema »Selbstrühren« geben, zumindest nicht für den Hobbybereich.</p>
<p>Es gibt jedoch wirklich ein neues Projekt, Elisabeth. Seit zwei Jahren entwickelt sich meine Arbeit in eine Richtung, die bereits in den Zielgruppen beider Bücher anklingt. Die Resonanz meiner Leserinnen und Leser spiegelt mir, dass viele beruflich motivierte Menschen von meinen Publikationen profitieren:  Aromatherapeut(inn)en und Aromapraktiker(innen) sowie Naturkosmetiker(innen) stellen kosmetische Produkte her, die zum allgemeinen Wohlgefühl und zur Hautgesundheit beitragen. So beinhaltet z. B. die Anwendung ätherischer Öle und ihre Verarbeitung in naturkosmetisch orientierten Grundlagen viele Möglichkeiten, das Hautbild und die Lebensqualität von Menschen zu verbessern. Diese Berufsgruppen sehen sich jedoch oft Wissensstandards hinsichtlich Rohstoffen, Konservierungs- und Herstellungsverfahren gegenüber, die heute nicht mehr zeitgemäß sind. Das Bedürfnis nach aktuellen Informationen ist meiner Erfahrung nach sehr groß, und ich bin regelmäßig mit der Bitte konfrontiert, diese Informationen nicht nur in Schriftform, sondern in Seminaren weiterzugeben. Hier sehe ich einen möglichen, zukünftigen Arbeitsschwerpunkt für mich. In jedem Fall wird sich die Ausrichtung meiner Arbeit noch stärker auf eine fachlich interessierte Klientel verlagern. Was sich genau realisieren lässt, in welchem Rahmen … das alles sind Aspekte, die ich prüfen werde. Die Zeit wird Antworten bringen.</p>
<p>Als mich vor einigen Monaten die <a href="http://www.aromapraktiker.at/">VagA</a> (die Vereinigung ärztlich geprüfter Aromapraktiker/innen) zur Mitarbeit in ihren wissenschaftlichen Beirat einlud, markierte dieser öffentliche Schritt eine Orientierung, die ich innerlich bereits vor vielen Monaten vollzogen habe. Ich freue mich auf neue Wirkungskreise und auf Menschen, die wie ich gerne lernen, die sich weiterentwickeln und professionalisieren möchten! Aktuelle Informationen werde ich in meinem Blog zu gegebener Zeit veröffentlichen.</p>
<p><strong>Heike Käsers Websites:</strong><br />
<a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/olionatura_logo_transparent.gif"><img class="alignright size-full wp-image-3153" title="Olionatura_Logo" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/olionatura_logo_transparent.gif" alt="" width="128" height="47" /></a><a href="http://www.olionatura.de/">www.olionatura.de</a>: Keine andere Internetplattform wartet mit einer derartigen Fülle an Rohstoff-Portraits, Dosierungshinweisen, Verarbeitungstipps und Rezepturen auf.<br />
<a href="http://www.ruerkueche.de/">www.ruehrkueche.de</a>: bietet sowohl AnfängerInnen wie Rührprofis die Möglichkeit zum kompetenten Erfahrungsaustausch.</p>
<p><a href="http://www.olionatura.com/">www.olionatura.com</a>: Auf ihrem Blog bringt Heike Buchrezensionen, Interviews, Rohstoff-Tests und Praxistipps.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Heike Käsers Bücher:<br />
</span><strong>Naturkosmetische Rohstoffe. Wirkung, Verarbeitung, kosmetischer Einsatz<br />
</strong>2. Auflage November 2011, Freya/Linz<br />
407 Seiten, ISBN 978-3-99025-012-9, Preis: 34,90 €</p>
<p><strong>Naturkosmetik selber machen. Das Handbuch<br />
</strong>1. Auflage März 2012, Freya/Linz<br />
488 Seiten, ISBN 978-3-99025-049-5, Preis: 34,90 €</p>
</div>
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		<title>&#8220;Klangliegenbau&#8221; mit Hans Hägi &#8211; Santana</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 18:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[TEH-Kollegin Franziska Schafleitner hat mir ein interessantes Workshopangebot zukommen lassen: Auch in diesem Jahr plant die Familie Schafleitner auf ihrem Biobauernhof im oberösterreichischen Pöndorf wieder den „Bau einer Klangliege“. Als Termin ist das Pfingstwochenende &#8211; 25. Mai  bis 28. Mai 2012 &#8211; vorgesehen. Geleitet wird der Workshop  von Hans Hägi – Santana aus Zürich. Er wird das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TEH-Kollegin Franziska Schafleitner hat mir ein interessantes Workshopangebot zukommen lassen: Auch in diesem Jahr plant die Familie Schafleitner auf ihrem Biobauernhof im oberösterreichischen Pöndorf wieder den „Bau einer Klangliege“. Als Termin ist das Pfingstwochenende &#8211; 25. Mai  bis 28. Mai 2012 &#8211; vorgesehen. Geleitet wird der Workshop  von Hans Hägi – Santana aus Zürich. Er wird das Material, das Werkzeug und sein Wissen mitbringen und die TeilnehmerInnen alles lehren, was zum Bauen und Spielen der Klangliege wichtig ist.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Was ist eine Klangliege und was bewirkt Klangmassage?<br />
</span>Das „Klangbett“ hat die Grösse einer Massageliege. Die Monochordliege  (Klangliege) ist eine Weiterentwicklung des pythagoräischen, ursprünglich einsaitigen Mono-chords. Die 55 kosmisch gleichgestimmten Saiten erzeugen eine kräftige, körperliche Vibration und gleichzeitig einen einhüllenden Dom von feinen Schwingungen und Schwebungen der unendlich vielen Obertönen.</p>
<div id="attachment_3234" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px"><a href="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Klangliege.jpg"><img class="size-medium wp-image-3234" title="Klangliege" src="http://www.phytomontana.at/wp-content/uploads/Klangliege-232x110.jpg" alt="Schaut aus wie eine gewöhnliche Massageliege, birgt aber ein &quot;klingendes&quot; Geheimnis..." width="232" height="110" /></a><p class="wp-caption-text">Schaut aus wie eine gewöhnliche Massageliege, birgt aber ein &quot;klingendes&quot; Geheimnis...</p></div>
<p><strong>Das Behandlungs-Monochord wird schon länger eingesetzt für Schmerzlinderung bei akuten und chronischen Krankheiten und begünstigt fast jeden Heilungsprozess. </strong>So hat zum Beispiel die Höhen-Klinik des Karton Zürich (Herz- und Lungen-patienten) in Wald seit Jahren eine solche Liege mit messbarem Erfolg im Gebrauch.<br />
Die erstaunlich mühelos erreichbare <strong>Tiefenentspannung ermöglicht das Freiwerden der Selbstheilungskräfte</strong>. Das Instrument wird auch gerne in der Geburtsvorbereitung eingesetzt, wobei das ungeborene Kind das Mass der Dinge („Dosierung“, Spieldauer!) ist.</p>
<p>Auch im Wellness-Bereich erfreuen sich Klangliegen zunehmender Beliebtheit.<br />
Die Töne des Monochordes sind nichts anderes als klingende Ordnung – der „Bauplan“, nach dem die Welt und somit auch wir geschaffen sind….<br />
Die Behandlung mit dem Monochord schafft gute Bedingungen für (Selbst-)Heilung und Wohlbefinden.</p>
<p>Wer sich angesprochen fühlt, den lädt die Familie Schafleitner herzlich ein, sich über den Workshop, Preis genauen Ablauf und über das Instrument zu informieren:</p>
<p>Familie Franz und Franziska Schafleitner  Unterrreith 1  4891 Pöndorf<br />
Tel. 07684/7024 oder 0664/6545875  per e-mail <a href="m&#97;i&#108;&#116;&#111;:franz.scha&#102;&#108;eitne&#114;&#64;a&#111;n&#46;&#97;&#116;">f&#114;a&#110;&#122;&#46;&#115;ch&#97;f&#108;&#101;itne&#114;&#64;&#97;o&#110;&#46;&#97;t</a></p>
<p>Wichtig: Bitte bis DO 5.4.2012 Bescheid geben, damit alles rechtzeitig organisiert werden kann.</p>
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