Mittlerweile hab ich die Nase vom Winter doch ziemlich voll. Weshalb ich mir – ungeachtet der nach wie vor tiefen Temperaturen – schon mal ein “Frühlingscrèmchen” gerührt hab. Bin echt begeistert von der superschönen fluiden Konsistenz!
Zwei Dinge waren mir bei dieser Konzeption wichtig: ich möchte den Anteil an klassischen Emulgatoren möglichst gering und Wachse möglichst ganz draußen halten. Und das alles, ohne die Stabilität oder das Auftrag- und Einziehverhalten negativ zu beeinflussen. Ist mir eigentlich ganz gut gelungen, finde ich, deshalb hier das Rezept:
Fettphase:
6 g Macadamianussöl
5 g Kukuinussöl
2 g Hanföl
2 g Mohnöl
1 g Walratersatz
0,5 g Gamma Oryzanol
2,0 g Lamecrème
1,5 g Emulsan
in die heiße Fettphase:
1 g Kakaobutter
2 g Sheabutter
2 g Mangobutter
2 g Babassuöl
2 g Cupuacubutter
Wasserphase:
30 g Muskatellersalbei-Hydrolat
20 g Ringelblumen-Hydrolat
0,2 g Allantoin
1 g Sorbit
1,0 g Fluidlecithin super
Wirkstoffe:
0,2 – 0,3 g Hyaluronsäure in
5 g Süßholz-Tinktur und
10 g Muskatellersalbei-Hydrolat
auflösen
2 g D-Panthenol
0,4 g Fibrostimulin
5 Tr. Meristem-Extrakt
10 Tr. Vitamin A
1 g Vitamin E
5 g Urea in
5 g Muskatellersalbei-Hydrolat auflösen
5 g Glycerin
1 g Squalan
2 g Wirkstofföle (Granatapfel, Alge, Nachtkerze, Passionsfrucht)
0,7 g Seidenprotein
Konservieren mit Kaliumsorbat oder Rokonsal
Parfümierung mit 3 Tr. Cistrose
ph-Wert einstellen mit Natriumlaktat/Milchsäure
Gesamtmenge: 118 g
27:73 Prozent Fett/Wasser
5,1 % Emulgator, wobei der Anteil an klassischen Emulgatoren nur bei 3,5 g und damit knapp unter 3 % liegt.



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