Nachdem es mit der Holler-Ernte zwischen zwei Regenperioden doch noch geklappt hat, musste ich das Destillat gleich ausprobieren. Ziel des Experiments war, ein leichtes, gut einziehendes und doch reichhaltiges (jaja, das braucht meine Haut, nutzt nix) Fluid zu schaffen. Auf Konsistenzgeber wollte ich einmal völlig verzichten, als Emulgator hab ich das Bienenwachs-Hydrolysat gewählt, welches mir Hydrolat-Expertin Regina (sie stellt den Stoff selber her!) dankenswerterweise geschickt hat.
Das Ergebnis gefällt mir sehr, weshalb ich hier auch das Rezept reinstelle. Die verschiedenen Komponenten ergeben übrigens 100 g Creme, wobei sich das Fett/Wasser-Verhältnis auf 28 : 72 beläuft. Der Emu-Anteil beläuft sich auf 4,7 %, wobei hier auch das Fluidlecithin dazugerechnet ist.
Fettphase:
6 g Aprikosenkernöl
3 g Kamelienöl
3 g Jojobaöl
2 g Hanföl
1 g Squalan
1 g Gamma Oryzanol
3 g Bienenwachs-Hydrolisat
in die heiße Fettphase:
2 g Cupuacobutter
2 g Babassuöl
1,5 g Avocadon
Wasserphase:
33 g Holunderblüten-Hydrolat
0,2 g Allantoin
1,7 g Fluidlecithin super
Heiße Fett- und Wasserphase zusammenschütten, kalt rühren. Sobald die Sache handwarm ist, kommen die Wirkstoffe dazu.
Wirkstoffe:
0,2 – 0,3 g Hyaluronsäure in
5 g Süßholz-Feigenblätter-Tinktur und
10 g Kornblumenblüten-Hydrolat auflösen
Parallel dazu
5 g Urea in
5,5 g Holunderblüten-Hydrolat auflösen
Weitere Wirkstoffe waren:
5 g Glycerin
2 g D-Panthenol
2 g Wirkstofföle (Granatapfel, Holunderkern, Alge und Borretschsamen)
sowie in “homöopathischer” Dosierung: Fibrostimulin, Meristem-Extrakt, Vitamin A, Vitamin E, Seidenprotein, Alpha-Liponsäure und Nicotinamid
Konserviert hab ich mit Rokonsal, am Schluss gab’s noch einen Tropfen Geraniumöl.
Abschließend wie immer: ph-Wert einstellen mit Natriumlaktat und Milchsäure.


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