Darf ich vorstellen: Das ist “Leonardo”, mein Helfer bei der Herstellung der kostbaren Hydrolate:

Eine kleine Destille zur Herstellung von Hydrolaten
Diese kleine Pflanzen-Destille funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie es schon Leonardo da Vinci in Zeichnungen festgehalten hat, und eröffnete mir völlig neue Möglichkeiten für die Arbeit mit Pflanzen. Eigentlich sind Hydrolate ja “Abfallprodukte”. Sie entstehen bei der Destillation von Pflanzen, die meist deshalb durchgeführt wird, um das kostbare ätherische Öl zu gewinnen. Ich persönlich destilliere um des Hydrolats willen, weshalb ich auch das ätherische Öl in der Regel nicht absauge, sondern im Destillat belasse (und es damit noch ein Stückchen gehalt- und wertvoller mache).
Grundsätzlich kann man jede Pflanze in die Destille geben. Bloß was fängt man mit dem Ergebnis an? Nun, das hängt stark von der Pflanze ab, die man destilliert hat. Bisher sind in meine Destille Basilikum, Dillsamen, Estragon, Eucalyptus, Feigenblätter, Fichtenwipfel, Grüner Pfeffer, Holunderblüten, Hopfen, Iriswurzel, Kornblumenblüten, Latschen, Lavendel, Lindenblüten, Löwenzahnblätter, Mädesüß, Majoran, Melissen, Minze, Orangenschalen, Rhabarberwurzel, Salbei, Schafgarbe, Schwarze Johannisbeerblätter, Stiefmütterchen, Thymian, Wermut und Ysop gewandert – um eine kleine feine, wenn auch unvollständige Auflistung zu liefern…
Mädesüß verwende ich zum Beispiel sowohl in der Küche wie in der Kosmetik, Salbei setze ich zum Würzen oder als Rachenspray bei Halsweh ein, mit Löwenzahn experimentier ich an einer “Bitterkur” herum. Die Spielvarianten sind unendlich und das Erkunden ein ständiges Abenteuer…
Die Außentemperaturen sind auf über 30 Grad raufgeklettert. „Sorbet-Wetter“ auf gut Deutsch. Und ein guter Grund auszutesten, wie sich mein Fichtenwipfel-Hydrolat in Eisform macht. mehr »
Juli 14th, 2010
Wenn ich an dieses Dessert, an diese schmelzende Verbindung von Blauschimmelkäse und Lavendel denke, gerate ich hemmungslos in’s Schwärmen, also kommen wir lieber gleich zum Rezept. Vorher noch eine kleine Anmerkung: Wer Gorgonzola & Co. nicht mag, kann das Rezept ja mit der Gattung “gemeiner Topfenknödel” nachkochen. Aber es entgeht ihm oder ihr was…
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Juli 13th, 2010
Die selbstgemachte Mayonnaise muss weder superfett sein, noch braucht es dafür endloses Rühren. Ein ganzes Ei (statt des Dotters) sorgt für die nötige Leichtigkeit, der Stabmixer für Tempo bei der Herstellung. Das Rezept stammt aus einem Kochbuch von Eckart Witzigmann, wobei ich für das ganz besondere Geschmackserlebnis etwas habe, was Herr Witzigmann nicht hat, nämlich Reginas Lorbeer-Hydrolat! mehr »
Juli 8th, 2010

Lauter kleine Günselchen...
Na zum Beispiel deswegen: lauter Günsel! Wäre doch schade drum, oder? Deshalb kommt mir hier vorerst sicher kein Rasenmäher drüber.
Eine erste Günsel-Sammlung hab ich mittlerweile geerntet und zu einem Hydrolat verarbeitet. Brauche immer wieder mal was eher “sanftes” und nicht so arg wirkstoffreiches als Wasserbasis für diverse Crèmes… mehr »
Juni 30th, 2010
Nachdem es mit der Holler-Ernte zwischen zwei Regenperioden doch noch geklappt hat, musste ich das Destillat gleich ausprobieren. Ziel des Experiments war, ein leichtes, gut einziehendes und doch reichhaltiges (jaja, das braucht meine Haut, nutzt nix) Fluid zu schaffen. Auf Konsistenzgeber wollte ich einmal völlig verzichten, als Emulgator hab ich das Bienenwachs-Hydrolisat (ich hoff, das Wort stimmt so) gewählt, welches mir Hydrolat-Expertin Regina dankenswerterweise geschickt hat. mehr »
Juni 23rd, 2010

Wildkräuter aus dem Garten und ein Hydrolat vom grünen Pfeffer machen aus dieser Erdäpfelroulade etwas Besonderes.
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Mai 17th, 2010
Coffein ist ja momentan der angesagte Kosmetik-Wirkstoff, der gegen alles mögliche wirken soll, gegen Haarausfall, Cellulitis und was weiß ich noch alles. Wie man sich als Selbstrührerin das Stöffchen zunutze machen kann, hat mir eine destillier-begeisterte Tirolerin verraten: durch selbstgemachtes Kaffee-Hydrolat! mehr »
April 11th, 2010
Schmeckt sowohl mit als auch ohne Hydrolat. Wobei das aromatische Ysop-Wässerchen schon einen gewissen Extra-Kick beisteuert… mehr »
März 29th, 2010
…dann ist das das ideale Wochenende für einen Großeinsatz an der Destille! In meine kleine Leonardo wanderten Kornblumenblüten, Ringelblumenblüten und Akazienblüten, außerdem noch Kaffee. mehr »
Januar 31st, 2010
Mittlerweile bin ich in Sachen “Gesichtswasser” zur Gänze auf reine Hydrolate umgestiegen. Ein 100-prozentig reines Pflanzendestillat – gänzlich ohne Konservierungs- oder irgendwelchen zusätzlichen Wirkstoff-Firlefanz - wirkt für meine Begriffe am besten. mehr »
Januar 12th, 2010