Darf ich vorstellen: Das ist “Leonardo”, mein Helfer bei der Herstellung der kostbaren Hydrolate:
Diese kleine Pflanzen-Destille funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie es schon Leonardo da Vinci in Zeichnungen festgehalten hat, und eröffnete mir völlig neue Möglichkeiten für die Arbeit mit Pflanzen. Eigentlich sind Hydrolate ja “Abfallprodukte”. Sie entstehen bei der Destillation von Pflanzen, die meist deshalb durchgeführt wird, um das kostbare ätherische Öl zu gewinnen. Ich persönlich destilliere um des Hydrolats willen, weshalb ich auch das ätherische Öl in der Regel nicht völlig absauge, sondern Teile davon im Destillat belasse, was das Hydrolat noch ein Stückchen gehalt- und wertvoller macht.
Grundsätzlich kann man jede Pflanze in die Destille geben. Bloß was fängt man mit dem Ergebnis an? Nun, das hängt stark von der Pflanze ab, die man destilliert hat.
Mädesüß verwende ich zum Beispiel sowohl in der Küche wie in der Kosmetik, Salbei setze ich zum Würzen oder auch “medizinisch” als Rachenspray bei Halsweh ein, mit Löwenzahn experimentier ich an einer “Bitterkur” herum, Latschenkiefer wandert zwecks Schaffung eines angenehmen Raumklimas in die Aromalampe. Die Spielvarianten sind unendlich und das Erkunden ein ständiges Abenteuer…






