
Eine kleine Destille zur Herstellung von Hydrolaten
Darf ich vorstellen: Das ist “Leonardo”, mein Helfer bei der Herstellung der kostbaren Hydrolate:
Diese kleine Pflanzen-Destille funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie es schon Leonardo da Vinci in Zeichnungen festgehalten hat, und eröffnete mir völlig neue Möglichkeiten für die Arbeit mit Pflanzen. Eigentlich sind Hydrolate ja “Abfallprodukte”. Sie entstehen bei der Destillation von Pflanzen, die meist deshalb durchgeführt wird, um das kostbare ätherische Öl zu gewinnen. Ich persönlich destilliere um des Hydrolats willen, weshalb ich auch das ätherische Öl in der Regel nicht völlig absauge, sondern Teile davon im Destillat belasse, was das Hydrolat noch ein Stückchen gehalt- und wertvoller macht.
Grundsätzlich kann man jede Pflanze in die Destille geben. Bloß was fängt man mit dem Ergebnis an? Nun, das hängt stark von der Pflanze ab, die man destilliert hat.
Mädesüß verwende ich zum Beispiel sowohl in der Küche wie in der Kosmetik, Salbei setze ich zum Würzen oder auch “medizinisch” als Rachenspray bei Halsweh ein, mit Löwenzahn experimentier ich an einer “Bitterkur” herum, Latschenkiefer wandert zwecks Schaffung eines angenehmen Raumklimas in die Aromalampe. Die Spielvarianten sind unendlich und das Erkunden ein ständiges Abenteuer…

Am Anfang dieses Desserts steht eine Fahrradpumpe
Dieses Dessert ist nicht nur zu Ostern ein Hingucker. Außerdem ist es – mit etwas Übung – relativ schnell gemacht. Wirklich viel Arbeit hat man eigentlich nur hinterher. Mit dem Putzen der Küche. Weil nämlich manchmal das eine oder andere Ei “hochgeht”. (Hab ich erwähnt, dass das mein “gefährlichstes” Dessert ist?) Wer allerdings die hier ausgesprochenen Warnungen ernst nimmt, sollte davon weitgehend verschont bleiben. mehr »
April 22nd, 2011
Bei diesem Experiment bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich es als gescheitert oder gelungen werten soll. Geschmacklich ist es fein geworden, optisch superschön, bloß das “Perlige” hat sich nicht wie gewünscht eingestellt. Ich geb’ es trotzdem wieder, vielleicht mag’s ja jemand in veränderter Form nachbasteln. mehr »
April 19th, 2011
Sommer ist Salatsaison und dieser Fenchel-Olivensalat ist – mit gutem Weißbrot serviert – eine schöne leichte Sommer-Hauptspeise. mehr »
April 19th, 2011
Um gleich reinen Tisch zu machen: Dieses Rezept ist geklaut. Zumindest fast. Basis für dieses Experiment ist nämlich ein Rezept von Gabriele Kurz, das ich wirklich nur minimal verändert hab. Ja, ja, ich weiß, an den Rezepten einer Superköchin herumzudoktern grenzt an Blasphamie. Aber die Frau kocht so gerne mit Akazienblütenhonig und ich schmecke bei diesem Honig eigentlich nie die Akazienblüten! Ich hoffe, sie verzeiht mir, aber ich finde, mein Akazienblüten-Hydrolat ist für ihre Passionsfruchtsauce ein echter Gewinn. mehr »
April 19th, 2011
Ein etwas anderes Senföl-Dressing, das Blattsalaten ein ungewohntes Aroma verleiht. Oder sich auch als leckeres Sößchen zu gebratenem oder gebeiztem Lachs eignet (beziehungsweise diversen Süßwasserfischen wie Forelle oder Saibling). mehr »
April 19th, 2011
Vor über einem Jahr habe ich das erste Mal Akazienblüten destilliert und ich kann mich noch erinnern, wie begeistert ich von dem feinen blumigen Duft war, der da durch meine Küche wehte! Da Akazienblüten insbesondere auf die trockene Haut beruhigend wirken sollen, freute ich mich schon auf ein olfaktorisch ansprechendes Gesichtswässerchen. Leider kriegte ich vom Akazienblüten-Hydrolat Wimmerl, womit entsprechende Hautpflege-Ideen Geschichte waren. ABER: Ich hab für dieses Aromawässerchen ein paar wirklich interessante Anwendungsbeispiele in der Küche gefunden! mehr »
April 19th, 2011
Nachdem die Rückmeldungen über den “Duft von Phytomontana” durch die Bank positiv ausfielen (Danke an die Testerinnen!), mache ich jetzt mein Versprechen wahr und stelle die Rezeptur online. mehr »
März 31st, 2011
Äpfel zählen zu den gesündesten Lebensmitteln. Eine der schmackhaftesten Varianten, sich ihre wertvollen Inhaltsstoffe einzuverleiben, ist für mich diese hauchdünne Apfeltorte. mehr »
März 13th, 2011
In meinem Garten stehen sechs Rosenbüsche: zwei Centifolia, zwei Damascena und zwei Keine-Ahnung-welche-Sorte. Heuer hoffe ich endlich ein Hydrolat daraus gewinnen zu können. Bis es soweit ist, greif ich zu gekaufter Ware, um beispielsweise eines meiner Lieblingsdesserts herzustellen: Crème brûlée mit Rosen-Hydrolat. mehr »
März 10th, 2011
Nachdem ich schon so lange kein Naturkosmetik-Rezept abgeliefert hab, dachte ich, es ist wieder einmal an der Zeit. Der Name meiner aktuellen Hautpflege mag auf den ersten Blick seltsam anmuten, ist aber rasch erklärt: Wesentliches Ingredienz ist Pflaumenkernöl, und dieses wiederum zeichnet sich durch einen marzipanähnlichen Duft aus. mehr »
Februar 15th, 2011