phytomontana
18. August 2009
Phytomontana-Basen-Gemüsepulver gegen Übersäuerung

Auf diese Entwicklung bin ich wirklich stolz: Ein selbstgemachtes – und hoch wirksames! – Gemüsepulver im Kampf gegen die Übersäuerung.

Die Rezeptur ist im Grunde einfach, aber – leider – etwas aufwändig.

Also: Man nehme Kräuter- und Gemüsesorten wie Zwiebel, Fenchel, Erdäpfel, Löwenzahn, Zucchini, Ruccola, Paradeiser, Lauch, Karotten, Sellerie, Rettich (am besten schwarzen), Petersilie und Kürbis und häcksle das ganze in der Küchenmaschine klein.

Farbepracht je nach verwendetem Gemüse

Farbenpracht je nach verwendetem Gemüse

Ein Löffelchen Salz dazu (damit’s nicht ganz so fad schmeckt), dann die Masse auf ein Backblech aufstreichen und bei ca. 70 Grad im Rohr trocknen.

 Schluss mit der Farbenspielerei, jetzt wird gemischt und getrocknet So, Schluss mit der Farbenspielerei, jetzt wird gemischt und dann ab ins Rohr damit!

 Sobald das Gemüse “bröseltrocken” ist (kann bis zu zehn Stunden dauern), in der Küchenmaschine zu möglichst feinem Pulver vermahlen.

Durch den Trockenvorgang und das abschließende Mahlen wird die Gemüsemasse ganz schön reduziert. Wer unter Übersäuerung leidet, sollte sich die Arbeit trotzdem antun, der Aufwand lohnt!

Gemüsepulver

links: das Gemüse ist getrocknet; rechts: fertig gemahlen

Anwendung: Je nach Bedarf einen Teelöffel oder – im Akutfall – auch Esslöffel Pulver in ein Glas kaltes Wasser verrühren und trinken. Ich verwende mein “Phytomontana-Gemüsepulver” sowohl als “Basen-Kur” (drei Wochen lang täglich zwei bis drei Kaffeelöffel über den Tag verteilt) oder auch anlassbezogen. Es wirkt tatsächlich sehr schnell, man spürt förmlich, wie im Magen die saure Stimmung “umschlägt”.

Noch ein Hinweis zur Zubereitung: Ich habe bewusst keine exakten Mengen angegeben. Auch bei der Art des verwendeten Gemüses sollte man nicht allzu nach Rezept vorgehen. Wesentlich bei der Verwendung von Pflanzen aller Art ist, es dann zu tun, wenn die Wirkstoffkonzentration am höchsten ist. Und das hängt halt von vielen Faktoren ab. Also am besten die Gemüseauswahl im Bioladen und nach Saison treffen. Im Sommer haben’s Paradeiser in sich, im Winter wird man eher auf sie verzichten und dafür beispielsweise zu Kohl- und Krautsorten greifen usw.

3 kommentare | kommentar schreiben
Hanspeter Z’graggen | 21.6.10

Die Idee selbst ist gut: In meinem Shop habe ich diverse Gemuesepulver aus Eigenproduktion – weitere kommen demnaechst dazu. Doch ich trockne das Gemuese bei maximal 38 Grad – meist im Doerrex oder auf eignes entwickelnden Trocknungsgestellen ueber rauchfreier Warmluft – dauert dann halt oft 2-3 Tage. Ziel ist es, mit dem Pulver nach indivisuellen Kundenwuenschen Vefi-Kapseln abzufuellen fuer ein leichtes einnehmen der wichtigen Gemuesen mit moeglichst saemtlichen Vitamin und Ballaststoffen.

Grit Prestin | 30.8.17

Kann ich bitte das Gemüsepulver irgendwo bestellen? ich hätte es so gerne.
Liebe Grüße und einen schönen Tag Grit

selisa | 3.9.17

Tut mir leid, Grit, ich fertige das Pulver nur für mich selber an.
lg Elisabeth

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