Die schon etwas zurückliegende Grazer Studienzeit meines Lebensgefährten wirft ihre langen Schatten selbst nach Jahren noch bis in meine Küche: Ins Dressing für Blattsalate muss steirisches Kürbiskernöl rein. Um die Konsistenz dieses dicken schwarzen Öls ein wenig zu reduzieren, empfiehlt es sich freilich, Wasser beizumengen. Oder noch besser: Hydrolate! mehr »
Zu den vielen Anwendungsmöglichkeiten von Hydrolaten gehört für mich ihr “Einbau” in Tinkturen. In der Regel wird hochprozentiger reiner Alkohol zum Ansetzen für Tinkturen mit Wasser verdünnt. Ich verwende statt Wasser lieber ein passendes Hydrolat, um so Wirkstoffe sinnvoll zu kombinieren. Wie zum Beispiel bei dieser Salbei-Hydrolat-Blutwurz-Tinktur gegen Zahnfleischentzündungen, dessen schnelle Wirkungsweise mich jedes Mal aufs Neue verblüfft. mehr »
Auf meiner ständigen Suche nach Hydrolat-Infos stolperte ich vor einiger Zeit im Beautykosmos über eine sehr praktische Gliederung der Rohstoffe nach Hauttyp. Was mein Interesse weckte: Bei den Stichworten “trockene” und “reife Haut” fand sich Wacholder-Hydrolat aufgelistet. Wacholder in der Anti-aging-Abteilung? Wohl ein guter Grund, das Wässerchen von der Küche mal kurz ins Badezimmer zu transferieren. mehr »
Seit Monaten schwärme ich allen, denen ich ein Fläschchen Fenchel-Hydrolat in die Hand drücke, von dieser unglaublich einfachen und auch schnell fabrizierten Sauce mit Fenchel-Hydrolat vor. Und allen hab ich versprochen, das Rezept werde sich “demnächst” auf meiner Homepage finden. Das “demnächst” hat sich aufgrund verschiedenster widriger Umstände ein bisserl hingezogen, aber bevor ich selbige jetzt ausbreite, ist es wohl allen Leserinnen und Lesern (und vor allem Fenchel-Hydrolat BesitzerInnen!) lieber, sie kriegen endlich das Rezept zu lesen. Viola! Äh, Voilà, meinte ich. mehr »
Im Sommer mag man’s leicht, wenn geht, auch auf der Haut. Geht. Zum Beispiel mit diesem pflegenden Feuchtigkeits-Gel. Die verwendeten Hydrolate kommen übrigens von Hopfen und Jiaogulan. Und: Ja, ich hab schon mitgekriegt, dass der Sommer mittlerweile vorbei ist, aber ich hatte vorher keine Zeit und er wird sich ja wohl nächstes Jahr wieder blicken lassen. Dann hoffentlich in besserer Form… mehr »
So simpel wie köstlich: ein schönes kühles Kräuterwasser für die heißen Tage. Zum Beispiel in dieser Kombination aus Muskatellersalbeiblüten und Weinraute. mehr »
Kürzlich rief mich TEH-Kollegin Monika aus Seeham an. Ob ich denn zufällig Pfefferminz-Hydrolat im Sortiment hätte, wollte sie wissen, weil sie bräuchte was für ihre nächste Rührsession, bei der die Fabrikation eines Zahngels geplant war. Ich hatte, musste ihr aber schonend beibringen, dass das Hydrolat der letzte und deshalb äußerst kostbare Rest der vergangenen Herbstdestillation ist, weshalb die Opferung desselbigen natürlich seinen Preis hat. Wer mich kennt, weiß, was ich da ungeniert in meiner Gier verlangte: DAS ZAHNGEL-REZEPT! mehr »
Beim Heimradeln nach Büroschluss sprangen mir kürzlich jede Menge Kohldisteln ins Auge. Und beantworteten mir prompt die quäldenste aller quälenden Fragen: “Was koche ich heute?”. Kohldistel-Soufflé, ganz klar. mehr »
Es gibt Hydrolate, die machen mich ebenso froh wie ratlos. Basilikum-Hydrolat gehört dazu. Im vorigen Sommer wanderte eine ordentliche Portion dieses aroamtisch-würzigen Krautes in die Destille und ich war vom Ergebnis schlichtweg begeistert! Zumindest solange, bis ich versuchte, es in ein kulinarisches Konzept zu integrieren. mehr »
Zwei Investitionen haben sich in meiner Küche echt rentiert: die Nudelmaschine und die Eismaschine. Letztere war einfach notwendig, weil ich Eis gerne mag. Richtiges Eis, also dieses kühle und doch so herrlich cremig-softe Etwas. (Und nicht Parfait. Das sind gefrorene Briketts.) Wenn dann noch sahniges Himbeereis mit Rosen-Hydrolat aus der Eismaschine kommt, ist für mich die Dessertwelt in Ordnung. mehr »



