Mein aktuelles Lieblingshydrolat in der Küche stammt aus der Destillation von Zimtblüten. Im Gegensatz zur Zimtstange – bei der es sich um getrocknete Rindenstücke handelt – sind die Blüten frei von holzig-herben Aromen. Der Duft des Hydrolates ist von angenehmer Süße, fein und dennoch ausgeprägt. Von dem Aroma kann ich derzeit nicht genug kriegen, vor allem, wenn es in einem fluffig-leichten Sahneschaum verpackt ist, der heiße Drinks für kühle Tage verfeinert. Achtung: hoher Suchtfaktor! mehr »
Brigitte Karl ist Ernährungsberaterin und FNL-Kräuterexpertin (FNL – Freunde Naturgemäßer Lebensweise), veranstaltet kulinarische Workshops und ist zudem – was mich besonders freut – eine experimentierfreudige “Hydrolat-Köchin”! Zu ihren jüngsten Kreationen zählen in Lavendelmilch gebackene Buchteln mit Honig-Sanddorn-Zwetschken. Netterweise hat mir Brigitte das Rezept für meine Website zur Verfügung gestellt. mehr »
Claudia, eine liebe Bekannte, kocht gerne mit Hydrolaten und hat mir kürzlich dieses köstliche Rezept übermittelt: Avocado, Pfirsich und geschmolzener Ziegencamembert werden mit einem Hauch Lavendel-Hydrolat überzogen. Mir ging’s beim Genuss wie dem Camembert. Bin dahingeschmolzen… mehr »
Auf der Suche nach einer Lösung für zwei eher unterschiedliche Probleme tun sich mitunter interessante Wege auf. Problem Nummer 1: Die Haut an Beinen und Armen ist trocken und bräuchte etwas intensivere Pflege. Problem Nummer 2: Mir stehen zwei echt stressige Wochen ins Haus, die ich gerne in aufrechter mentaler Verfassung überstehen würde. Alles zusammen brauchte mich auf die Idee, einen “Anti-Stress-Bodybalsam” mit Ylang-Ylang-Hdrolat zu konzipieren, ist doch dieses Kraut bekannt für seine entspannende, stressmindernde Wirkung. mehr »
An anderer Stelle habe ich von den höchst unterschiedlichen Qualitäten des Rosmarins – und seinem Hydrolat – bereits geschrieben, der Leser beziehungsweise die Leserin vermag sich deshalb vielleicht vorzustellen, dass mich das langsame aber beharrliche Zur-Neige-Gehen meines wunderbar aromatischen „portugiesischen“ Rosmarin-Hydrolats gar nicht erbaut. Das letzte Lackerl wurde immerhin würdig aufgebraucht, ich hab’s mit Banane und Stachelbeere in eine Eiskreation gegossen. Was den Nachschub angeht, so setze ich meine Rosmarin-Hoffnungen in den bevorstehenden Urlaub, der mich nach Südfrankreich führen wird. mehr »
Ich mag Tiere. Deshalb versuche ich, meinen Verbrauch an tierischen Produkten möglichst zurückzuschrauben. Auf Fleisch weitgehend zu verzichten, fällt mir leicht, ich war schon immer ein Fan kreativer Beilagen. Beim Rest – Milch, Topfen, Käse oder Eier – wird’s schon schwieriger. Immerhin: Einiges funktioniert bereits ganz prächtig, beispielsweise Mayonnaise ohne Ei. Geschmacklich abgerundet mit Lorbeer- und/oder Koriander-Hydrolat ein echter Genuss! mehr »
Also nicht, dass ich heikel wäre, aber auch wenn’s beim Essenmachen schnell gehen soll, darf’s ein bisserl was Netteres wie eine Wurstsemmel sein. Finde ich. Es ist ja oft wirklich einfach. Zum Beispiel, indem man ein paar Scheiben Räucherlachs mit einem Stückerl Rettich kombiniert und diesem Duo eine Orangen-Passionsfrucht-Marmelade mit Akazienblüten-Hydrolat zur Seite stellt. mehr »
Wie gewohnt, habe ich auch das Löwenzahnblüten-Hydrolat erst pur als Gesichtswasser getestet, bevor es von mir in eine Pflege eingearbeitet wurde. Selten hat mich ein Feuchtigkeits-Gel derart begeistert wie dieses. Meine persönliche Erfahrung bestätigt, was sich in alten Schriften findet, dass nämlich Löwenzahn für eine „klare und glatte Haut“ sorgt. Hier die Rezeptur meines ganz persönlichen “Anti-Aging-Gels”. mehr »
Die österliche Eiersuche hat anscheinend den einen oder die andere auch auf meine Seite geführt und die Betroffenen dort prompt über “mein gefährlichstes Dessert” stolpern lassen. Sehr lecker sehe es aus, aber halt auch sehr aufwändig in der Herstellung. Ich nehme solche Rückmeldungen ernst, schließlich sollen meine Rezeptideen zum Nachkochen und nicht Davonlaufen animieren. Weshalb ich für Liebhaber der Schocko-Minze-Kombination eine “entschärfte” Variante parat habe. mehr »
Meine kürzlich gewonnene Schneeglöckchen-Essenz begleitet mich derzeit täglich. Innerlich tut sie das in Form einiger weniger Tropfen, die am Morgen ins erste Glas Wasser fallen. Äußerlich mit Hilfe einer wunderbaren Emulsion, die schon allein durch ihre reine weiße Farbe die perfekte Optik für eine “Schneeglöckchen-Pflege” bildet. mehr »



