Ich geb’s zu: Ich esse gerne und ich liebe die Abwechslung! Mit Ernährungslehren befasse ich mich – eh klar – auch hin und wieder, allerdings ohne mich wirklich einer bestimmten zu verschreiben. Ist ja oft auch ziemlich widersprüchlich, was man heute auf dem Teller haben “muss”: Die eine Lehre schwört auf möglichst viel Rohkost, die andere duldet nur wenig davon, manche (etwa TCM) verweigert sich Milchprodukten, andere lassen einen ohne Joghurt- oder Milch-Müsli nicht aus dem Haus, hier Vollkornbrot, dort gar kein Brot… – Also ehrlich, man wird mitunter schon ein bisserl wirr davon. Das einzige, worauf ich persönlich Wert lege, sind Produkte aus biologischer Landwirtschaft, ansonsten heißt mein kulinarisches Motto: Die ganze Vielfalt, die uns die Natur bietet, möglichst abwechslungsreich zu genießen! Da erwischt man dann ganz automatisch jede Menge Gesundes…
Mein aktuelles Lieblingshydrolat in der Küche stammt aus der Destillation von Zimtblüten. Im Gegensatz zur Zimtstange – bei der es sich um getrocknete Rindenstücke handelt – sind die Blüten frei von holzig-herben Aromen. Der Duft des Hydrolates ist von angenehmer Süße, fein und dennoch ausgeprägt. Von dem Aroma kann ich derzeit nicht genug kriegen, vor allem, wenn es in einem fluffig-leichten Sahneschaum verpackt ist, der heiße Drinks für kühle Tage verfeinert. Achtung: hoher Suchtfaktor! mehr »
Brigitte Karl ist Ernährungsberaterin und FNL-Kräuterexpertin (FNL – Freunde Naturgemäßer Lebensweise), veranstaltet kulinarische Workshops und ist zudem – was mich besonders freut – eine experimentierfreudige “Hydrolat-Köchin”! Zu ihren jüngsten Kreationen zählen in Lavendelmilch gebackene Buchteln mit Honig-Sanddorn-Zwetschken. Netterweise hat mir Brigitte das Rezept für meine Website zur Verfügung gestellt. mehr »
Claudia, eine liebe Bekannte, kocht gerne mit Hydrolaten und hat mir kürzlich dieses köstliche Rezept übermittelt: Avocado, Pfirsich und geschmolzener Ziegencamembert werden mit einem Hauch Lavendel-Hydrolat überzogen. Mir ging’s beim Genuss wie dem Camembert. Bin dahingeschmolzen… mehr »
An anderer Stelle habe ich von den höchst unterschiedlichen Qualitäten des Rosmarins – und seinem Hydrolat – bereits geschrieben, der Leser beziehungsweise die Leserin vermag sich deshalb vielleicht vorzustellen, dass mich das langsame aber beharrliche Zur-Neige-Gehen meines wunderbar aromatischen „portugiesischen“ Rosmarin-Hydrolats gar nicht erbaut. Das letzte Lackerl wurde immerhin würdig aufgebraucht, ich hab’s mit Banane und Stachelbeere in eine Eiskreation gegossen. Was den Nachschub angeht, so setze ich meine Rosmarin-Hoffnungen in den bevorstehenden Urlaub, der mich nach Südfrankreich führen wird. mehr »
Ich mag Tiere. Deshalb versuche ich, meinen Verbrauch an tierischen Produkten möglichst zurückzuschrauben. Auf Fleisch weitgehend zu verzichten, fällt mir leicht, ich war schon immer ein Fan kreativer Beilagen. Beim Rest – Milch, Topfen, Käse oder Eier – wird’s schon schwieriger. Immerhin: Einiges funktioniert bereits ganz prächtig, beispielsweise Mayonnaise ohne Ei. Geschmacklich abgerundet mit Lorbeer- und/oder Koriander-Hydrolat ein echter Genuss! mehr »
Also nicht, dass ich heikel wäre, aber auch wenn’s beim Essenmachen schnell gehen soll, darf’s ein bisserl was Netteres wie eine Wurstsemmel sein. Finde ich. Es ist ja oft wirklich einfach. Zum Beispiel, indem man ein paar Scheiben Räucherlachs mit einem Stückerl Rettich kombiniert und diesem Duo eine Orangen-Passionsfrucht-Marmelade mit Akazienblüten-Hydrolat zur Seite stellt. mehr »
Die österliche Eiersuche hat anscheinend den einen oder die andere auch auf meine Seite geführt und die Betroffenen dort prompt über “mein gefährlichstes Dessert” stolpern lassen. Sehr lecker sehe es aus, aber halt auch sehr aufwändig in der Herstellung. Ich nehme solche Rückmeldungen ernst, schließlich sollen meine Rezeptideen zum Nachkochen und nicht Davonlaufen animieren. Weshalb ich für Liebhaber der Schocko-Minze-Kombination eine “entschärfte” Variante parat habe. mehr »
Der politisch korrekte Marmorkuchen ist nicht braun sondern grün. Und diese kleine Farbkorrektur lässt sich auch sehr einfach bewerkstelligen: statt Kakao oder Schokolade kommt einfach Petersilie rein. Klingt vielleicht aufs erste ein bisserl gewagt, aber ich garantiere: dieser Gugelhupf ist eine Sonntagskaloriensünde wert. mehr »
Avocado, Mango, Lauch und ein Sößchen aus Passionsfrüchten und Akazienblüten-Hydrolat - viel mehr braucht es nicht für diesen leckeren Salat. Vom Zwischen- zum Hauptgang wird das Gericht, wenn man es mit Topfen-Parmesan-Nockerl, Fisch oder Kichererbsen-Plätzchen serviert. Letzteres ergibt eine köstliche vegane Variante. mehr »

Die Muscheln werden mit einer Hydrolate-Mischung untergossen, die sich ganz fantastisch zum Auftunken mit Baguette eignet.
Meerestiere kommen aufgrund der Problematik überfischter Meere bei mir nur noch höchst selten auf den Tisch. Zu den seltenen Ausnahmen gehören Miesmuscheln aus Zucht. Hier mit Petersilie und Parmesan gratiniert sowie verschiedenen Hydrolaten untergossen. mehr »




