Ich geb’s zu: Ich esse gerne und ich liebe die Abwechslung! Mit Ernährungslehren befasse ich mich – eh klar – auch hin und wieder, allerdings ohne mich wirklich einer bestimmten zu verschreiben. Ist ja oft auch ziemlich widersprüchlich, was man heute auf dem Teller haben “muss”: Die eine Lehre schwört auf möglichst viel Rohkost, die andere duldet nur wenig davon, manche (etwa TCM) verweigert sich Milchprodukten, andere lassen einen ohne Joghurt- oder Milch-Müsli nicht aus dem Haus, hier Vollkornbrot, dort gar kein Brot… – Also ehrlich, man wird mitunter schon ein bisserl wirr davon. Das einzige, worauf ich persönlich Wert lege, sind Produkte aus biologischer Landwirtschaft, ansonsten heißt mein kulinarisches Motto: Die ganze Vielfalt, die uns die Natur bietet, möglichst abwechslungsreich zu genießen! Da erwischt man dann ganz automatisch jede Menge Gesundes…
Es gibt Hydrolate, die machen mich ebenso froh wie ratlos. Basilikum-Hydrolat gehört dazu. Im vorigen Sommer wanderte eine ordentliche Portion dieses aroamtisch-würzigen Krautes in die Destille und ich war vom Ergebnis schlichtweg begeistert! Zumindest solange, bis ich versuchte, es in ein kulinarisches Konzept zu integrieren. mehr »
Zwei Investitionen haben sich in meiner Küche echt rentiert: die Nudelmaschine und die Eismaschine. Letztere war einfach notwendig, weil ich Eis gerne mag. Richtiges Eis, also dieses kühle und doch so herrlich cremig-softe Etwas. (Und nicht Parfait. Das sind gefrorene Briketts.) Wenn dann noch sahniges Himbeereis mit Rosen-Hydrolat aus der Eismaschine kommt, ist für mich die Dessertwelt in Ordnung. mehr »
Mitte Mai ist es fast schon ein wenig spät dafür, aber ich bin einfach nicht früher dazu gekommen, das Rezept für diesen wirklich köstlichen Waldmeister-Sirup online zu stellen. Wer’s nachkochen will, muss halt in höhere Lagen ausweichen, da gibt’s noch genug von dem feinen Kraut. mehr »
Dieses Dessert ist nicht nur zu Ostern ein Hingucker. Außerdem ist es – mit etwas Übung – relativ schnell gemacht. Wirklich viel Arbeit hat man eigentlich nur hinterher. Mit dem Putzen der Küche. Weil nämlich manchmal das eine oder andere Ei “hochgeht”. (Hab ich erwähnt, dass das mein “gefährlichstes” Dessert ist?) Wer allerdings die hier ausgesprochenen Warnungen ernst nimmt, sollte davon weitgehend verschont bleiben. mehr »
Bei diesem Experiment bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich es als gescheitert oder gelungen werten soll. Geschmacklich ist es fein geworden, optisch superschön, bloß das “Perlige” hat sich nicht wie gewünscht eingestellt. Ich geb’ es trotzdem wieder, vielleicht mag’s ja jemand in veränderter Form nachbasteln. mehr »
Sommer ist Salatsaison und dieser Fenchel-Olivensalat ist – mit gutem Weißbrot serviert – eine schöne leichte Sommer-Hauptspeise. mehr »
Um gleich reinen Tisch zu machen: Dieses Rezept ist geklaut. Zumindest fast. Basis für dieses Experiment ist nämlich ein Rezept von Gabriele Kurz, das ich wirklich nur minimal verändert hab. Ja, ja, ich weiß, an den Rezepten einer Superköchin herumzudoktern grenzt an Blasphemie. Aber die Frau kocht so gerne mit Akazienblütenhonig und ich schmecke bei diesem Honig eigentlich nie die Akazienblüten! Ich hoffe, sie verzeiht mir, aber ich finde, mein Akazienblüten-Hydrolat ist für ihre Passionsfruchtsauce ein echter Gewinn. mehr »
Ein etwas anderes Senföl-Dressing, das Blattsalaten ein ungewohntes Aroma verleiht. Oder sich auch als leckeres Sößchen zu gebratenem oder gebeiztem Lachs eignet (beziehungsweise diversen Süßwasserfischen wie Forelle oder Saibling). mehr »
Äpfel zählen zu den gesündesten Lebensmitteln. Eine der schmackhaftesten Varianten, sich ihre wertvollen Inhaltsstoffe einzuverleiben, ist für mich diese hauchdünne Apfeltorte. mehr »
In meinem Garten stehen sechs Rosenbüsche: zwei Centifolia, zwei Damascena und zwei Keine-Ahnung-welche-Sorte. Heuer hoffe ich endlich ein Hydrolat daraus gewinnen zu können. Bis es soweit ist, greif ich zu gekaufter Ware, um beispielsweise eines meiner Lieblingsdesserts herzustellen: Crème brûlée mit Rosen-Hydrolat. mehr »




