Meine erste Hautcrème rührte ich mit 15 oder 16 und natürlich war es eine gegen Wimmerl (für Nichtösterreicher: Pickel). Es handelte sich um ein Rezept aus einem Naturkosmetikbuch von Stefanie Faber und die Crème funktionierte ganz prächtig! Wäre ich damals etwas geschäftstüchtiger gewesen, hätte ich mir wahrscheinlich so manchen langweiligen Ferialjob erspart, aber so gab ich das Rezept allen Klassenkameradinnen, die es haben wollten, einfach freudig – und kostenlos – weiter. Warum mit alten Traditionen brechen? Hier eine kleine Auswahl meiner aktuellen Rezepturen.
Auf meiner ständigen Suche nach Hydrolat-Infos stolperte ich vor einiger Zeit im Beautykosmos über eine sehr praktische Gliederung der Rohstoffe nach Hauttyp. Was mein Interesse weckte: Bei den Stichworten “trockene” und “reife Haut” fand sich Wacholder-Hydrolat aufgelistet. Wacholder in der Anti-aging-Abteilung? Wohl ein guter Grund, das Wässerchen von der Küche mal kurz ins Badezimmer zu transferieren. mehr »
Im Sommer mag man’s leicht, wenn geht, auch auf der Haut. Geht. Zum Beispiel mit diesem pflegenden Feuchtigkeits-Gel. Die verwendeten Hydrolate kommen übrigens von Hopfen und Jiaogulan. Und: Ja, ich hab schon mitgekriegt, dass der Sommer mittlerweile vorbei ist, aber ich hatte vorher keine Zeit und er wird sich ja wohl nächstes Jahr wieder blicken lassen. Dann hoffentlich in besserer Form… mehr »
Kürzlich rief mich TEH-Kollegin Monika aus Seeham an. Ob ich denn zufällig Pfefferminz-Hydrolat im Sortiment hätte, wollte sie wissen, weil sie bräuchte was für ihre nächste Rührsession, bei der die Fabrikation eines Zahngels geplant war. Ich hatte, musste ihr aber schonend beibringen, dass das Hydrolat der letzte und deshalb äußerst kostbare Rest der vergangenen Herbstdestillation ist, weshalb die Opferung desselbigen natürlich seinen Preis hat. Wer mich kennt, weiß, was ich da ungeniert in meiner Gier verlangte: DAS ZAHNGEL-REZEPT! mehr »
Nachdem die Rückmeldungen über den “Duft von Phytomontana” durch die Bank positiv ausfielen (Danke an die Testerinnen!), mache ich jetzt mein Versprechen wahr und stelle die Rezeptur online. mehr »
Nachdem ich schon so lange kein Naturkosmetik-Rezept abgeliefert hab, dachte ich, es ist wieder einmal an der Zeit. Der Name meiner aktuellen Hautpflege mag auf den ersten Blick seltsam anmuten, ist aber rasch erklärt: Wesentliches Ingredienz ist Pflaumenkernöl, und dieses wiederum zeichnet sich durch einen marzipanähnlichen Duft aus. mehr »
In meinem Abwehrkampf gegen immer wieder auftretende Fieberblasen hab ich einen neuen Wirkstoff entdeckt. Eigentlich ist es ein sehr alter: Fichtenharz!
Nachdem es mit der Holler-Ernte zwischen zwei Regenperioden doch noch geklappt hat, musste ich das Destillat gleich ausprobieren. Ziel des Experiments war, ein leichtes, gut einziehendes und doch reichhaltiges (jaja, das braucht meine Haut, nutzt nix) Fluid zu schaffen. Auf Konsistenzgeber wollte ich einmal völlig verzichten, als Emulgator hab ich das Bienenwachs-Hydrolysat gewählt, welches mir Hydrolat-Expertin Regina (sie stellt den Stoff selber her!) dankenswerterweise geschickt hat. mehr »
Coffein ist ja momentan der angesagte Kosmetik-Wirkstoff, der gegen alles mögliche wirken soll, gegen Haarausfall, Cellulitis und was weiß ich noch alles. Wie man sich als Selbstrührerin das Stöffchen zunutze machen kann, hat mir eine destillier-begeisterte Tirolerin verraten: durch selbstgemachtes Kaffee-Hydrolat! mehr »
Eine echte “Vitaminbombe” für die Haut ist sie geworden, meine jüngste “Body-Crème”-Kreation. Herrlich dick und sahnig, einfach ein schönes kompaktes “Wohlfühlding” für den ganzen Körper. mehr »
Mittlerweile hab ich die Nase vom Winter doch ziemlich voll. Weshalb ich mir – ungeachtet der nach wie vor tiefen Temperaturen – schon mal ein “Frühlingscrèmchen” gerührt hab. Bin echt begeistert von der superschönen fluiden Konsistenz! mehr »


