Die selbstgemachte Mayonnaise muss weder superfett sein, noch braucht es dafür endloses Rühren. Ein ganzes Ei (statt des Dotters) sorgt für die nötige Leichtigkeit, der Stabmixer für Tempo bei der Herstellung. Das Rezept stammt aus einem Kochbuch von Eckart Witzigmann, wobei ich für das ganz besondere Geschmackserlebnis etwas habe, was Herr Witzigmann nicht hat, nämlich Reginas Lorbeer-Hydrolat!
Die Zutaten:
1 ganzes Ei
100 ml geschmacksneutrales Öl
1 guter Teelöffel Senf
1 TL Kräuteressig
1/2 TL Lorbeer-Hydrolat
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten in einen hohen Becher, Stabmixer reinstellen, einschalten, zwei- bis dreimal rauf und runter gefahren, fertig. Eventuell mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Schneller und leckerer geht’s nicht.
Variante “Jägersauce”: Die Ruck-Zuck-Lorbeer-Mayo mit einem Esslöffel Heidelbeerlikör versetzt, ergibt ein ausgezeichnetes Sößchen zu gegrilltem oder gebratenen Fleisch.
Ich bin vom Lorbeer-Hydrolat in der Küche derart begeistert, dass ich unbedingt Nachschub brauche. Bei der nächsten Pflanzenbestellung muss ein Sack Lorbeer her und dann nichts wie ab damit in die Destille!


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