Seit Monaten schwärme ich allen, denen ich ein Fläschchen Fenchel-Hydrolat in die Hand drücke, von dieser unglaublich einfachen und auch schnell fabrizierten Sauce mit Fenchel-Hydrolat vor. Und allen hab ich versprochen, das Rezept werde sich “demnächst” auf meiner Homepage finden. Das “demnächst” hat sich aufgrund verschiedenster widriger Umstände ein bisserl hingezogen, aber bevor ich selbige jetzt ausbreite, ist es wohl allen Leserinnen und Lesern (und vor allem Fenchel-Hydrolat BesitzerInnen!) lieber, sie kriegen endlich das Rezept zu lesen. Viola! Äh, Voilà, meinte ich.
Die Rezeptur:
Je einen Esslöffel kleingeschnittener Lauch, Zwiebel und Staudensellerie in etwas Olivenöl anschwitzen. Sodann je einen kräftigen Schuss trockenen Wermuth (Noilly Prat) und weißen Portwein dazu (wieviel von welchem Gesöff hängt davon ab, wie stark ins Süßliche die Sauce gehen soll. Also Achtung vor allem beim süßen Portwein). Das ganze etwas einkochen lassen, sodann ca. 150 ml Schlagobers dazu und nochmals etwas einkochen lassen. Wer die Sauce weniger kalorienreich mag, kann die Hälfte vom Schlagobers durch Gemüsesud ersetzen. Ich binde noch gerne mit etwas Maisstärke, die in Gemüsesud oder Wermuth aufgelöst wurde.
Abgeschmeckt wird mit ein paar Spritzern Chiliöl und Zitronensaft, Salz und – ganz wichtig! – Fenchel-Hydrolat. Als Richtwert empfehlen sich zwei, drei Teelöffel. Ein Löffelchen Lorbeer-Hydrolat macht sich auch ganz gut in der Sauce.
Dieses Säftchen ist eine meiner liebsten Begleiterinnen zu Fisch- und Gemüsegerichten (z.B. zu Kürbis-Soufflé). Der Geschmack des Hydrolats ist ganz eigen und lässt sich für meine Begriffe nicht einfach durch frisch geriebene Fenchelkörner ersetzen.


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